Die Geschichte eines Rings

In Thailand habe ich im März auf dem Patpong Markt einen silbernen Ring mit ausgefrästen Gecko erstanden;  als Erinnerung an einen schönen Urlaub auf den Inseln im Golf von Thailand.
Natürlich war er auch an meinem Finger, als ich die zweite Reise in nur wenigen Wochen antrat: Von München über Los Angeles und die Südsee bis nach Neuseeland. Am Ende der Kiwi Route stand uns ein langer Flug bevor. Von Christchurch über Singapur nach Denpasar. Also ein wenig Zickzack. In der Lounge in Singapur ging ich zum Duschen und weiß bis heute nicht, warum ich den Ring abgezogen habe. Dort auf dem Mamorvorsprung blieb er auch, als wir längst im Flieger nach Bali saßen. Bis ich bemerkte, was ich vergessen hatte, war es eh zu spät. Was mir blieb war eine Email an Singapore Airlines und die Lounge mit der Bitte nach dem Ring zu sehen. Und tatsächlich hat ein ehrlicher Finder den Ring in der Lounge abgegeben. Man versicherte mir, daß er dort zur Abholung verwahrt werden würde. Allerdings gab es das kleine Problem unserer Flugroute, die keinen Zwischenstop in Singapur vorsah, sondern alternativ über Bangkok nach Australien führte.
Die Loungebetreiber, sowohl als auch die Fluglinie waren sehr verständnisvoll und suchten mit mir gemeinsam nach einer Lösung den Ring zu erhalten. Kurzum verfrachtete Singapore Airlines den Ring nach Brisbane, Australien. Am Ende der Reise würden wir dort ankommen und ich könnte den Ring entgegen nehmen. Nur 2 Tage später bestätigte Brisbane Singapore Airlines den Eingang. Auch wenn der Ring keinen wirklich materiellen Wert aufweist, so stellte sich bei mir Erleichterung ein. Er war eine Verbindungsbrücke zu Thailand und damit auf andere Weise wertvoll.

Nachdem Bali hinter uns lag und wir auf dem Weg nach Australien waren, landeten wir auch in Brisbane. Noch voll "high" von den Drogen aus dem Krankenhaus am Flughafen in Bangkok suchte ich nach dem Büro am Flughafen und fand es nur ein Stockwerk tiefer. Leider war der Mitarbeiter aber gerade nicht zugegen. Also weiter zum nationalen Terminal, um den Flieger nach Cairns zu erwischen. Der Ring würde in der Lounge noch auf mich warten, wenn ich in knapp 2 Wochen von hier die finale Heimreise antreten würde.


Nun. Daraus wurde ja bekanntlich nichts. Den Urlaubsabschnitt Australien versaute uns eine kleine Mücke mit dem Virus Dengue Fieber. Wie bekannt, endete der Urlaub jäh in Cairns und wir verließen das Land ziemlich spontan.
Nachdem ich in Deutschland genesen war, nahm ich spaßeshalber Kontakt mit dem Brisbane Büro auf und traf auf einen sehr hilfreichen Angestellten. Er versprach den Ring auf einen Flieger zu packen, damit er in München ausgeliefert werden kann. Nur 3 Tage später meldete sich Singapore Airlines München und bat um meine Adresse. Der Ring sei mit einem Flieger aus Asien gekommen und sollte nun endlich dem Besitzer übergeben werden. An dieser Stelle nochmal ausdrücklichen Dank an Singapore Airlines, die sicher den Wert des Ringes einschätzen konnten, sich aber unbeeindruckt davon querlegten, um mir das Fundstück zukommen zu lassen.
Nur wenige Tage später hielt ich den Brief in Händen mit dem Aufdruck "Singapore Airlines" und konnte mein Glück nicht fassen....bis ich den aufgerissenen Seitenschlitz des Umschlags sah. Der Ring war nicht mehr da. Nach 10tausenden von Kilometern in diversen Flugzeugen, vermutlich unzähligen Händen diverser Mitarbeiter der Fluglinie, gehen meine Erinnerungen auf den letzten Metern verloren.
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Hong Kong und Fazit

Die Überfahrt mit der Fähre von Macau nach Hong Kong dauert ca 60 min. Wie lange das sein kann, wenn die Temperatur auf ca 10 Grad herunter gekühlt wird, erzählen einem nachher die Hals- und Kopfschmerzen - ich habe mir ne Grippe eingefangen.

Hong Kong ist die letzte Stufe des Erfolges der "emerging markets". Abgesehen davon, dass hier die Inselaffen wieder mal das links Fahren eingeführt haben, ist diese Stadt einfach grandios. Die Skyline auf der Insel und dem Festland ist mit all den Bürotürmen vor allem in der Nacht ein klarer Hingucker. Wobei die angepriesene tägliche Lichtschau gegen 20:00 Uhr nicht wirklich sehenswert ist. Der ganze Pier ist voller Zuschauer, Gaukler und Verkäufer und die dargebotene Lasershow wirklich etwas in die Jahre gekommen. Mein Tipp daher, entweder weit vorher oder eben deutlich später an den Pier zu gehen und die Stadt wirken lassen.
Es gibt hier und da auch versteckte alte Häuser, doch dominierend sind die Häuserschluchten die Erinnerungen an New York City hervorrufen. Die Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Gipfel bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Bucht - wenn das Wetter mitspielt. Leider war bei uns ziemlich viel Nebel und nur einige Häuser erkennbar.

In jedem Reiseführer wird zudem die Überfahrt mit der Fähre angepriesen. Ok, für 20 Cent kann man eigentlich nichts falsch machen, doch aufregend ist das nicht. Erwähnenswert ist auf jeden Fall die U-Bahn, die mit einem leicht verständlichen Fahrkartenautomaten aufwartet; hier sollten sich deutsche Städte mal ein Beispiel nehmen. Wichtig allerdings ist das Kleingeld. Die mitunter ulkig aussehenden Münzen sind sehr gefragt und nur selten akzeptiert der Automat (oder auch andere) Scheine über 20 HK$ (umgerechnet ca. 2 Euro).
Für Hong Kong braucht man eigentlich keinen Reiseführer. Die wichtigsten Punkte sind überall nach zu lesen. Ansonsten streunert man einfach durch die Gassen und Einkaufsparadiese und streckt sich das Genick, um den Himmel zu sehen.

Den letzten Abend verbringen wir im "expat" Viertel Lan Kwai Fong. Die Nuttendichte hält sich anfangs in Grenzen, doch je später der Abend desto mehr von Ihnen arbeiten offensichtlich auch hier. Allerdings kann man auch normale Damen kennenlernen, wenn man ein paar wichtige Regeln beachtet: Frauen, die Ihre Getränke selber bestellen und bezahlen sind relativ sicher nicht aus diesem Berufsumfeld. Auf jeden Fall zappeln wir bis ca 01:00 Uhr und fahren mit der letzten U-Bahn ins Grandstanford Intercontinental. Ein sehr schön gelegenes Hotel.
Morgens um 05:00 Uhr klingelt der Wecker und ein Taxi bringt uns zum Flughafen. Gegen 20:00 Uhr sind wir alle wieder zu Hause.

Fazit
Vietnam ist eine Reise wert, doch wer Strandurlaub sucht, ist mit Thailand eindeutig besser bedient. Kulturell gibt es vieles zu sehen, doch nach dem 10. Tempel tritt spätestens ein leichter Gewöhnungseffekt ein.
Die Menschen sind sehr freundlich und Unterschiede zwischen Nord und Süd haben wir nicht festgestellt. Überall findet man englischsprachige Einwohner und saubere Unterkünfte. Internet gibt es im Grunde überall, eigentlich immer DSL. Das Essen ist sehr lecker, allerdings empfiehlt es sich nicht, die Touristenpfade hier zu verlassen. Denn traditionell wird z.B. das Huhn in kleine Teile zerhackt, ohne dass man Knochen, Knorpel etc vom Fleisch trennt. Der Döner in Hanoi war ein Höhepunkt und super lecker, hehe.

Macau muss man nicht gesehen haben. Abwarten heisst hier die Devise, vielleicht entwickelt sich der Cotai Strip und man kann wirklich Las Vegas in Asien haben. Für "hardcore" Zocker schon empfehlenswert.

Hong Kong ist eine Weltmetropole mit allem was dazu gehört. 3 Tage/ 2 Nächte einsaugen und geniessen. Herrlich. Als Knotenpunkt von Air Asia ist Hong Kong neben Bangkok und Kuala Lumpur mit Sicherheit unter den besten Ausgangsbasen für Asienreisen. Abgesehen davon fliegt Air New Zealand über HKG-LHR-LAX und die BC ist einzigartig - sensationell.
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Zocken und Rocken in Macau

Der Flug von Bangkok nach Macau verlaeuft ereignislos. Bereits im Anflug sieht man das Venetian Hotel von Macau. Zuerst aber erstmal die Einreise erledigen. Verwundert sitzen wir im Flieger, waehrend die anderen Fluggaeste kurz nach der Landung bereits aufspringen und gen Ausgang stuermen. Den vehementen Spruechen der Flugbegleiterinnen zum Trotz. Der Grund erschliesst sich in der Schlange bei der Immigration. Den Kameraden kann man beim Laufen die Schuhe besohlen.

Das Venetian in Macau liegt am sogenannten Cotai Strip und hat gigantische Ausmasse. Nach Aussage einiger Infoseiten angeblich 3.5 groesser als das Exemplar in Las Vegas. Die Inneneinrichtung ist zwar ebenso liebevoll gestaltet, aber die "Hallen" der Casinos in Las Vegas wirken authentischer. Hier sind die Gemaelde auf Stoff gedruckt, waehrend in Nevada alles mehr oder weniger gemalt ist - als Bsp. Die Suite ist sehr nett eingerichtet und das Ausziehsofa nach Aussage von Anna bequem.
Die Bewertung des Casinos als solches und dem drumherum faellt allerdings etwas mau aus. Der Cotai Strip existiert praktisch noch nicht, da das Venetian derzeit das einzige Casino auf dieser Insel ist. Alle anderen stehen auf der anderen Seite der Bruecke (Wynn, Lisboa, MGM, Sands, etc.) und eine Fahrt dauert mit dem Taxi/ Shuttle ca. 10-15min. Dort kommt so ein wenig Las Vegas Gefuehl auf, entsteht ein wenig Flair und das Bummeln durch die diversen Etablisments macht auch Spass. Generell ist die Stimmung im Casino aber eine andere. Es ist irgendwie schwer zu definieren, es geht ruhiger zu. Das gilt auch fuer die Unterhaltung. Abseits der Spieltische wird im Grunde nichts geboten. Keine Clubs, Bars, Lounges oder aehnliches. Von Fahrgeschaeften mal komplett abgesehen. Die Gaeste in den Casinos sind wohl wirklich nur aus einem einzigen Zweck vor Ort - Geld verspielen. Die Bellini Bar beherbergte am Freitag abend ca 8 Gaeste, die einer 10koepfigen Live Band lauschten. Das denke ich, sagt alles.

Christoph konnte nicht ruhig sitzen bleiben und ging auch an die Spieltische. Mit Erfolg, ein Fruehstuecksbuffet fuer alle - ein Danke schoen an den noblen Spender. Zwischendurch hatte ich jedoch ein wenig Angst um ihn, vor allem als durchsickerte, dass die Damen jedes Getraenk fuer lau bringen, so lange er zockt.
Apropos Ausdauer. Die Asiaten muessen ziemlich ausgiebig spielen und sich dabei gefaehrlich verkrampfen. Denn im ganzen Casino laufen junge Maedchen herum und bieten sich oder gleich eine Freundin als Masseuse an. Gott, die armen Zocker. Aber ich finde das wirklich nett vom Venetian, dass die auch an sowas denken. Obwohl es manchmal auch ein wenig anstrengend war; schliesslich genuegte nur ein overflaechlicher Blick in die Runde und schon kamen sie gelaufen. Interessanterweise gab es solche Momente nicht im Wynn Hotel. Ueberhaupt ist dieses Hotel vom Stil her viel schicker, eleganter. Gleiches gilt auch fuer das Sands.

Fazit fuer Macau: Die Stadt bietet im Grunde nicht viel. Das eine Restaurant in der Altstadt servierte mittelmaessiges Essen und wer was "erleben" will, sollte nach Hong Kong fliegen oder eben doch Las Vegas besuchen. Ggf aendert sich das alles mittelfristig, denn rund um das Venetian wird gebaut ohne Ende. Das W Hotel steht schon im Grundriss und auch sonst schiessen Bauten in die Luft. Vielleicht hat der Cotai"Strip" noch Potential, aber die Planer sollten mal auch an die Unterhaltung denken.
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Ha Noi oder long mit und ohne Bucht

Ueber Hanoi hoert man vieles. Manche die Saigon moegen, verabscheuen Hanoi und umgekehrt. Die Erfahrungen hier vor Ort sind im Grunde jedoch gleich. Die Leute sprechen halbwegs englisch, die Strassen sind voller Mopeds und es gibt gute und guenstige (Mini) Hotels en masse.
Wir uns soll es die Altstadt sein. Mit den kleinen Gassen, die alle nach dem Handwerk benannt sind, dass sie anbieten, verliert man sehr leicht die Orientierung. Ein guter Stadtplan ist hilfreich.
Der LP gibt uns eine Route vor, die allerdings wenig Abwechslung bietet. Der Hoan Kiem See mit seiner roten Bruecke ist hier eine echte Abwechslung. Der Paradeplatz vor dem Ho Chi Minh Denkmal ist beeindruckend, aber es fehlen einfach die Militaers. Onkel Ho ist nicht da, der wird gerade restauriert. Abgesehen davon ist eine Wachsmaske eines vor Jahren Verstorbenen ja nicht wirklich sehenswert, oder ?

Am Sonntag entscheiden wir uns fuer den Ausflug mit Oceantours in die Halong Bucht. 1 Nacht auf einer Dschunke und eine Nacht auf einer privaten Insel. Die 3std Busfahrt nehmen wir mit Leichtigkeit, mittlerweile gewoehnt man sich an alles. Vor Ort im Hafen liegen zahlreiche Dschunken und das ganze ist sehr touristisch. Letztlich landen wir auf einem sehr schoenen Schiff mit sauberen Kajueten und einer Tour, die nicht in die Buchten fuehrt, wo all die anderen bereits vor Anker liegen. Kajakfahren, Amazing Caves (Tropfsteinhoehle) und Baden stehen auf dem Programm. Den zweiten Tag verbringen wir leider mehr oder weniger auf dem Tender, der uns zur Insel bringen sollte. Denn der Motor streikt. Weit nach mittag erreichen wir das kleine Eiland und beziehen nach einem ueppigen Essen den Bungalow.
Das Programm besteht von nun an eigentlich nur noch aus Abhaengen, Lesen, Doesen - Urlaub eben. Die Rueckfahrt am heutigen Dienstag ist sehr frueh - 08:00 Uhr und am nachmittag sind wir wieder in Hanoi. Wir haben einige Urlauber getroffen und die einhellige Meinung hier ist, man solle hier nicht mit dem Geld knausern. Die Boote und die Qualitaet des Essen variieren sehr stark. In unserem Fall haben wir Premium bestellt und Premium erhalten. Das Essen war koestlich, ueppig und erlesen.

Die letzte Nacht in Hanoi schlafen wir erneut in unserem Prince Hanoi Hotel. Guenstig (gelegen), sauber und modern eingerichtet. Morgen am 08.10 fliegen wir mit Air Asia nach Bangkok.
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One night in Bangkok

Die Fluglinie Air Asia bringt uns sicher nach Bangkok. Dessen neuer internationaler Flughafen ist echt ne Wucht. Da durfte sich jemand aber so richtig austoben mit Stahl und Glas. Nachdem das Gepaeck in Lichtgeschwindigkeit auf dem Band ankam, faehrt uns ein Taxifahrer mit grossem Leitwerk auf dem Kofferraum und F1-gleichen Zusatzinstrumenten auf dem Amaturenbrett in seinem mit Gas betriebenen Corolla im Tiefflug ins Stadtzentrum.
Eines sticht sofort ins Auge, das andere fuehrt so gehoerloser Stille: Keine Mopeds wuseln auf der Strasse umher, kommen einem in falscher Richtung entgegen und zu unseren grossen Ueberraschung fliesst der Verkehr geraeuschlos. Nur der Wind rauscht ein wenig und der Motor brummt. Doch selbst in der Innenstadt gibt es kein permanentes Gehupe und Geklirre. Dieser Laermteppich ist eine echte Erholung fuer die stressgeplagte mitteleuropaeische Autofahrerseele. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier.

Das Century Hotel ist ein echter Kracher. Ab jetzt wird sowieso nicht mehr gewohnt, sondern residiert, hehe. Nach einer kurzen Besichtigung des Pools auf dem Dach bereiten wir uns die eine und einzige N8 in Bangkok vor. Mit der Hochbahn geht es zum Siam Center. Ein Einkaufstempel der seines Gleichen sucht. Da koennen meines Erachtens selbst US-Malls einpacken. Mit einem Mal sieht man den krassen Unterschied zwischen Thailand und Vietnam. Ohne (volks)wirtschaftliches Hintergrundwissen ist klar, dass Thailand im Grunde fast aufgeschlossen hat mit dem Westen. Natuerlich ist hier das Einkommen niedriger als bei uns, aber das "Leben" verlaeuft in aehnlichen Bahnen. Und die, die es sich leisten koennen, konsumieren. In keinem mir bekannten Markt in Deutschland finden sich solche Ansammlungen von Nobelmarken. Max.str in Muenchen, pfff. Selbst der Rodeo Dr in Los Angeles wird blass. Naja und was soll ich sagen, Audi ist mitten drin. Wenn auch nur durch MTM, die hier Tuning am TT und R8 vorstellen.
Der Hoehepunkt und die Kernschmelze des bisher im Urlaub gelebten Einkaufens erfolgt am Nachtmarkt Pat Pong. Flankiert von Sexshops - die wirklich kuriose Darstellungen anbieten wie "Pussy Ping Pong" und "Pussy shooting bananas" ??? - tobt dort der Handel. Uhren, Socken, T-Shirts, Schuhe, Schmuck, CDs etc. Die Uhren - natuerlich alles echt - starten meist um die 4000 Baht (ca 80 EUR). Am Ende sollte man nicht mehr als 1400 bezahlen, und das ist vermutlich noch zu teuer. Die Haendler laufen und schreien einem noch Meter hinterher. Sehr witzitg.

Die gekauften Gegenstaende sichern wir im Hotelzimmer und schnappen uns ein TukTuk zum RCA. Ohne Tacho brezelt der Kamerad durch die Stadt. So wie frueher in der Kindheit, als Kinder noch keine Helme trugen und Menschen sich nicht anschnallten. Adrenalllliin.
Die Rezeption hat uns diese Gegend empfohlen, nachdem wir klar vermittelt hatten, mit Musik und nicht mit Sex unterhalten werden zu wollen. Der Tipp war erstklassig. Ein Viertel fuer die Thaijungnd zum Aus-der-Haut-fahren. Wie in angesagten Dissen in der Welt, muss man sich Tische kaufen, der Johnnie oder Smirnoff fliesst in Stroemen und der eine oder andere hat sich einfach zuviel zugemutet. Mittendrin eine augenreizende Lichtschau und ohrenzerschmetternde Musik. Ich geb s zu, ich werde allmaehlich zu alt fuer diesen Scheiss *seufz*. Allerdings haben wir ziemlich viel Spass bis ca 1:30 und duesen im Taxi nach Hause.

Heute steht packen und eine kurze Stadtrundfahrt auf dem Programm (ohne mich, ich kenn den Palast schon). Gegen nachmittag fliegen wir nach Macau. Der Spass faengt jetzt erst an...
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DaDaDaDananggg

Der Aufenthalt ist kurz und das Mittagessen in einem einheimischen Restaurant wird zum Experiment. Waehrend Christoph durch seine beruflichen Asienaufenthalte offensichtlich schmerzfreier ist, picken Anna und ich Reis&Gemuese zwischen dem Fleisch heraus. Die Bedienungen war super freundlich und wir die Attraktion im sonst nur von Vietnamesen bevoelkerten Restaurant.
Der int. Flughafen von Danang hat diesen Namen wohl nur, weil hier eine US Basis waehrend des Krieges war. In den 2 Std vor Ort, starteten zwei Maschinen und wir waren Nr drei. Vermutlich haben die nicht mal Radar - war nur ein Scherz, oder vielleicht auch nicht *hhhhhh*

Jetstar's Boieng gehoerte frueher wohl Pacific Airlines. Den Aufkleber kann man noch sehen. Das Landen keine Geheimsache ist, hat uns der Pilot eindrucksvoll bewiesen. Die Maschine schwebt sanft ein und kracht mit markerschuetternder Haerte in Hanoi auf. Wenn der das staendig macht, faellt mir ein Stein von Herzen. Jestar fliegen wir hier nicht mehr. *puh*
Das Taxi nach Hanoi braucht fast 2 Stunden bis zum Hotel. Unser Wunschkandidat hat keine Zimmer mehr frei, doch wir finden ein anderes - in der Altstadt sind sehr viele Hotels, nur wenige Meter von einander entfernt.
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Verboten verboten verboten - Hue

Die Fahrt von Hoi An nach Hue verlief ereignislos und ging sehr schnell. Im Hotel angekommen suchen wir uns was zu essen und auf Stadttour. Das interessante Hue ist auf der anderen Flussseite in der Zitadelle untergebracht - die verbotene Stadt. Eines der buddistischen Zentren Vietnams und sitz des Kaisers, der innerhalb der verbotenen Stadt in der purpurnen Stadt hauste, samt all seiner Angehoerigen. Ein monumentales Bauwerk inkl. Wassergraben, Wachtuermen etc.
Eine Gruppe Vietnamesen laedt uns zum Kicken ein. Leider vergeht diese Chance ungenutzt, da zwischen den potentiellen deutschen Spielern Uneinigkeit herrscht.
Das Abendessen nehmen wir im Tropical Garden auf der anderen Strassenseite ein. Auch wenn ich kein Restaurantexperte bin, aber der Service ist wirklich unterirdisch. Das Essen ist ok.

In unmittelbarer Naehe zur Stadt liegen die Kaiser in riesigen Parkanlagen begraben. Diese Mahnmale sind beeindruckend und ueber eine Schiffstour zu erreichen. Es gilt zu beachten, dass der guenstige Preis nicht den Eintritt in die Graeber inkludiert. All das geht extra.
Die drei Kaisergraeber sind einen Besuch wert. Bitte den Tipp beachten, dass im Regelfall ein Motorradtaxi inkludiert ist. An einer Stelle liegen auf beiden Seiten des Flusses Graeber. Zum Grab von Khai Dinh benoetigt man jedoch ein Taxi. Bei uns wurden einige Passagiere bei Minh Mang herausgelassen und fuer 60min dort belassen, obwohl sie auch fuer das andere Monument bezahlt hatten. Chance verpasst, denn Khai Dinh ist wirklich das beeindruckendste, was ich bisher in Vietnam an Sehenswuerdigkeiten gesehen habe. Da wurde wirklich nicht gekleckert, sondern geklotzt.

Das von uns gewaehlte Orchid Hotel bestach mit zuvorkommenden Service, sauberem Zimmer mit Vollausstattung (PC, Stereo, Flat TV, DVD) und zentraler Lage.

Am 3. Oktober probieren wir den Zug aus. Es geht nach Danang zum Flughafen.
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Modestadt Hoi An

Der N8bus faehrt 11 Stunden bis nach Hoi An. Der neue Bus der Hanh Cafe (genauso wie Sinh Cafe eine halbstaatliche Bude) ist neu, die Einrichtung fuer Europaer echt innovativ. In 3 Reihen auf zwei Ebenen ziehen sich Schlafsessel durch den Bus. Die Liegewiese am hinteren Ende haben wir leider nicht gebucht. Da kann auch eine "Langnase" wie ich die Beine ausstrecken.
Die Sitze lassen sich fast komplett flach legen und der Hintermann deponiert in einem Fach unter der Lehne seine Beine. Schon nach 30min habe ich das Bodenblech unbeabsichtigt durchgetreten. Allerdings ist der frei gewordene Raum stetig verjuengend und so auch nicht wirklich zu gebrauchen. Die Klimaanlage temperiert nicht konstant, sondern eher "full throttle" und "off"; was dazu fuehrt, dass man entweder friert und einen Zug am Nacken spuert. Schlafen ging dann doch.

Am Ziel angekommen gehen wir zuerst unter die Dusche. Nach 2 Tagen ohne in den gleichen Klamotten kommt doch ein klein wenig Reinigungsbeduerfnis auf. Das Hotel Serene ist zentral gelegen und verfuegt ueber geraeumige und saubere Zimmer. Auch ein Pool ist da.

Hoi An zeigt seine Schoenheit erst gegen Abend, wenn die Daemmerung eingebrochen ist. Dann sind die Restaurants am Fluss mit den kunterbunten Lampions erleuchtet und die Strassenlaternen werfen ein schales Licht in die kleinen Gassen der Altstadt - die im Vietnam Krieg als "free fire zone" deklariert war und deshalb gut erhalten ist. Tagsueber ist die Auswahl an Schneidern, Schuhmachern und dem Markt schier ueberwaeltigend. Kimonos, Anzuege, Blusen, Jacken, Sandalen, Lederschuhe, T's etc. Am Besten man kauft eine der angebotenen Taschen/ Rucksaecke und macht es voll mit Guetern. Die Verlockung ist wirklich gross. Die Stadt wurde im 4 Jhr von den Cham gegruendet und war Teil der Seidenstrasse. Dieses Erbe wird heute durch die vielen Schneider hochgehalten.
Daneben kann man eine Tour durch die Altstadt machen und in einige der Tempel und alten Gebaeude gehen. Das alles ist interessant, nur wiederholen sich die Verzierungen in den Anlagen und es ist ein gewisser Verschleiss zu spueren. Zumindest verlangt hier die Stadtverwaltung einen kleinen Obulus, um die alten Gebaeude zu erhalten. Ein Vorgehen, was in Vietnam mit all den alten architektonischen Werken Schule machen sollte.

Der Montag begruesst uns mit einem wahren Monsum- bzw der Taifun im chinesischen Meer praesentiert seine Auslaeufer. Es regnet hier, als gaebe es kein Morgen. Die Strassen stehen unter Wasser und die Besichtigungsrunde laeuft ohne mich. Ich war schon nass bis auf die Haut, als ich vom kleinen Bummel nach Hause rannte. Lustig auch hier die Dienstleistung der Vietnamesen. Da laufe ich quietschenass durch die Strassen und man bietet mir einen Poncho an :-)

Am fruehen Dienstag Morgen wartet bei strahlendem Sonnenschein der Bus auf uns. Naja, ich will ehrlich sein, natuerlich warten wir auf den Bus. Die Besichtung der Tempelanlange in My Son steht auf dem Programm. "Schoene Berge" heisst die Stadt oder Anlage uebersetzt. Im 2-3 Jhr von den Cham errichtet, wurden grosse Teile der Tempel waehrend des Vietnamkrieges zerstoert. Die US Bomber warfen auch hier Bomben in den Dschungel.
Der Bus benoetigt etwa 45min von Hoi An zun dem Tempeln. Entlang eines gepflasterten Weges kann man einige der Anlagen besichtigen (A-K), wobei die meisten zerstoert und teilweise nicht zugaenglich sind. Wenn ich das richtig verstanden habe, liegen noch immer Bomben im Dschungel. Daimler AG und Wuerth GmbH unterstuetzen die Instandsetzung des Weltkulturerbes. In der schwuelen Hitze im Dschungel braucht man viel Wasser, doch die Umgebung und die Bauten bieten eine schoene Atmosphaere. Fuer den Heimweg teilt sich die Gruppe. Fuer uns geht es per Boot auf dem Fluss zurueck. Es gibt ein kleines Mittagessen und kurz vor Schluss noch eine Verkaufsveranstaltung.

Zurueck im Hotel springen wir schnell in die Badehose und duesen mit dem Taxi an den naheliegenden Strand von Hoi An. Kleine Bambuspilze bieten schatten und geschaeftstuechtige Barbesitzer stellen Liegen gegen Getraenkebestellungen bereit. Das Meer ist ein wenig unruhig, also ab in die Brandung. Ein Nachmittag zum Entspannen.
Gegen Abend bummeln wir noch einmal an den Fluss und lassen uns in einem der vielen niedlichen Restaurants gut gehen. Damit klingt der 3taegige Aufenthalt in Hoi An gemuetlich - fast romantisch aus. Morgen frueh werden wir wieder mit dem Bus weiterfahren - Ziel: Hue und die verbotene Kaiserstadt.
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Abtauchen in Nha Trang

Die Busfahrt dauert lange 5.5 Std bis Nha Trang. Vor Ort checken ins Hai Yen Hotel ein. Ein altkommunistischer Plattenbau, mit ebensoviel Charme und Personal, dass sich wohl noch im Zeitalter von Hammer und Sichel waehnt - die Fahnen flattern am Strandboulevard. Die Zimmer sind sauber, aber karg. Nach dem Fruehstueck faellt eine demokratische 2:1 Wahl gegen den Ort und vor allem das Hotel.
Bei Rainbow Diving haben wir einen Ausflug um 07:00 gebucht. Mit dem Schiff geht es in ca 40min zum Tauchplatz. Beide Plaetze (seahorse bay & madonna rock) sind nicht so beeindruckend. Die Sicht betraegt zwischen 5-1om, evtl haben wir aber auch nur Pech. Bei Madonna gibt es mehrere Hoehlen/ Durchgaenge mit unzaehligen Fischen. Das Personal von Rainbow ist sehr nett, die Ausruestung gut.
Gegen mittag ist auch die Entscheidung gegen eine weitere Nacht in Nha Trang gefallen. Mit dem Schlafbetten-Bus fahren wir im N8sprung nach Hoi An. Dort ist ein Hotel mit Pool gebucht, hoffentlich mit mehr Glueck als hier.

Nha Trang ist wie Mallorca oder Ibiza, eben nur auf Vietnamesisch. Die wenigen Sehens- wuerdigkeiten (Thap Ba Cham Towers, christl Kathedrale & Long Son Pagode - hier ist vielleicht erwaehnenswert, dass das beruechtigte Sonnenzeichen praktisch ueber der Stadt, gleich neben dem Buddha thront.) haben wir mit einer kleinen Taxitour abgehakt. Wer Strand erleben will, der ist mit Mui Ne um vieles besser bedient. Die Straende in der Umgebung von Nha Trang haben wir freilich nicht gesehen - irgendwie wollen wir hier nur weg.
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Vom Winde verweht in Mui Ne

Die Busfahrt von Saigon in den Kuestenort dauert ca 5 Stunden, je nachdem wie der Verkehr in Saigon ist. Theoretisch kann man in den weit nach hinten klappenden Sesseln auch schlafen, wenn nicht alle 5min die Hupe betaetigt wuerde - von irgendwem. Hupen ist hier so eine Art Kommunikationsmittel, dessen Code sich uns bisher nicht erschlossen hat.



Eine langgezogene Bucht mit feinem weiss-gelben Sand ist verziert mit allerlei Hotels und Ressorts. Vermutlich wird hier in wenigen Jahren die ganze Kueste touristisch erschlossen sein. Und damit wohl auch die Ruhe. Sicherlich ist die Einsamkeit am Strand bedingt durch die fruehe Reisezeit, aber viele der Hotels befinden sich noch im Bau.

Mui Ne ist beruehmt fuer seinen Wind. Staendig blaesst es hier und die Surfer und Kite Surfer sind unterwegs. Gegen Abend zieht mit dunklen tiefhaengenden Wolken ein Gewitter landeinwaerts, dessen Blitze man mehrfach vom Strand sehen kann. Der Wind steigt stetig an und schwups stehen ein paar Einheimisch auf dem Brett und sausen auf den Wellenkronen ueber das stuermisch Meer. Der Regen bleibt letztlich aus, das Gewitter verpasst den Strandabschnitt. Beim Abendessen mit einer Schweizerin und Australierin beschliessen wir alle um 4:15 Uhr den Sonnenaufgang in den roten Sandduenen zu beobachten.

Als der Wecker dann wirklich klingelt, ist es doch sehr schwer mit dem Aufstehen. Der Sonnenaufgang findet letztlich unsichtbar statt, zumindest bezogen auf rot-gelbe Lichtspiele. Eine Wolkendecke verhindert die Sicht. Doch die Atmosphaere auf den Duenen und das sanft heller werdende Licht sind das fruehe Aufstehen wert. Zum Paket gehoert auch die Fahrt zu den weissen Duenen, die im Landesinnern in der Naehe einer Wasserstelle liegen. Oasengleich mitten Nirgendwo tuermen sich weisse Huegellandschaften. Das Unwirklichste an der Szenerie waren jedoch zwei Hochzeitspaare, die professionell abgelichtet wurden. Vor allem ein Paar hatte sieben Helfer (Fotograf, Assi, Licht, Assi, und weitere) am Start und nutzte auch noch einen alten Armee Jeep als Kulisse. Ohne Worte. Das Fischersdorf - auch Teil der Tour entpuppte sich als ein Halt an einer Kuestenstrasse mit Blick auf den Strand voller alter Fischerboote. "Ferry Stream" hingegen ist ein farbenpraechtiger Flusslauf. Auf der einen Seite schimmern roter und weisser Sand, weggespuelt durch das Wasser, waehrend auf der anderen Seite ein kleiner Dschungel waechst. Die Farben erinnern an den Bryce Canyon, USA.

Zurueck im Ressort steht Fruehstueck, Sonnen, Baden, Schlafen, Lesen etc auf dem Programm. Diese Prozedur wiederholt sich im Grunde bis Fr., 26. Sept - herrlich. Die Abreise nach Na Trang steht an. Unser Hotel war hervorragend: guenstig, gelegen, sauber und ausgestattet - Volltreffer.
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Ho Chi Minh - erste Eindruecke bei Onkel Ho

Die Landung in Saigon verlief reibungslos im Flieger der Lufthansa. Interessanterweise flog ich bis Bangkok mit Thai, um dann auf die Frankfurt Maschine der LH umzusteigen.

Der Flughafen wird auch vom Militaer genutzt und die treiben oben ohne auf dem Taxiway Sport. Sehr lustig mit an zu sehen. Das Gebaeude ist im krassen Gegensatz zu den Militaeranlagen modern, sauber und architektonisch ansehnlich. Die Fahrt im Taxi zum Hotel ist eine Studie fuer den Verkehr der Zukunft. Unzaehlige Roller und Motorraeder schlengeln sich wie ein Fischschwarm die Strassen entlang, umgleiten die grossen Fische (Autos) ohne allzu oft anzuecken. Laeuft dieser Strom aus Hupen, Knattern und Gebrummel auf Baustellen oder Hindernisse auf, so teilt er sich gleich dem Wasser um einen Stein in der Stroemung - mitunter auch ueber den Gehsteig. Die Helme sind in einer Vielfalt vorhanden, dass man fast Moden fuer Europa davon ableiten koennte. Baseball Caps, Armeehelme, Jeansbezug, oder leuchtende Farben und Muster wechseln einander ab, die Menschen tragen laessige oder aber auch geschaeftliche Kleidung bis hin zu Stoeckelschuhen. Waehrend in denen Damen auf diversen Anlaessen bei uns kaum stehen koennen, faehrt hier die Frau auch noch einen Roller Slalom durch den Verkehr.


Ein Tagesausflug ins Mekong Delta soll uns die Lebensweise und die Gegend naeherbringen. Fuer US$ 9 sind Fuehrer, Bus und Boot inklusive. Der Transfer bis an den Steg dauert knapp zwei Stunden ein Weg, die Bootstour von einer Insel zu anderen insgesamt ca 4. Die erste Insel serviert uns exotische Fruechte, die zweite bietet Ihre Kokosnuesse in Form von Naschzeug an, waehrend es per Esel letztlich zu einer Honigfarm mit Pythons zum um den Kopf wickeln geht. Der verabreichte Honigtee / wein schmeckt etwas gewoehnungsbeduerftig, waehrend die Kokosnussfarm auch Kokosschnaps und Schlangenschnaps anbietet. Beide Derivate brennen wohl angeblich ganz schrecklich - vor allem der Schlangenschnaps mit einer Cobra samt Skorpion eingelegt wirkt eher als eine Mutprobe.

Das Mittagessen gibt es auf der letzten Insel und anschliessend geht es per Ruderboot durch einen schmalen Kanal zum Mekong, wo die Dschunke wartet. Das Wetter war sehr wechselhaft, aber zumindest stets warm, manchmal aber auch sehr sehr nass. Den Ausflug kann ich bedingt empfehlen, da relativ wenig "Leben" gezeigt wird. Allerdings sind die Kosten ueberschaubar.

Abends kommen dann Anna und Christoph an, schwer bepackt im Regen. Nach dem Abladen des Gepaecks machen wir uns noch nachts auf den Weg durch den Ben Than Markt und zum alten Hotel de Ville, in direkter Nachbarschaft zum Hotel Rex. Das de Ville ist hell erleuchtet und spiegelt sich auf dem nassen Beton des vorliegenden Gartens.



Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Touristen. Nachdem wir lange geschlafen haben haken wir diverse Sehenswuerdigkeiten (Notre Dame, Alte Post, etc.) ab und sind immer wieder auf der Suche nach North Face. Auf Wikipedia und anderen Seiten wird immer wieder von den fantastischen Einkaufsmoeglichkeiten hier vor Ort berichtet. Nur wo ? Wir erwischen Europaeer mit Wohnort in Saigon; stets immer negative Antworten. Beim Mittagessen haelt endlich ein Spanier mit franz Frau und suessen Kindern im Bekleidungsgeschaeft taetig den richtigen Tipp bereit: Der Russen Markt ist gegenueber dem Hotel Duxton in der Nguyen Hue. Dort im 1. Stock verkaufen Sie North Face und Columbia. Das Material ist hochwertig, die Verabeitung 1a und der Preis unaussprechlich ;-) Den Abend beschliessen wir im Hotel Rex in der Bar, hoch ueber dem Platz vor der Oper mit einem Cocktail. Die Aussicht und das Ambiente verdienen auf jeden Fall Lob, doch die Qualitaet des Mixgetraenkes ist eher mittelmaessig. Vermutlich lebt die Bar mehr von Ihrem verschwindenen Ruf.



Am Montag (22.) lassen wir uns erneut auf eine organisierte Tour ein. Mit dem Bus zu den Chu Chi Tunnel; dem legendaeren System noerdlich Saigon, dass die invasierenden Amerikaner verzweifeln und letztlich verlieren liess. Doch vorher hielt der Bus bei einer Behindertenwerkstatt. Angekuendigt wurden hier Kriegsgeschaedigte, doch wie sich herausstellte war es eine gewoehnliche Einrichtung fuer behinderte Menschen. Die angebotenen Waren sind jedoch so ueberteuert, dass einem der Gedanken einer klassischen Touristenfalle nicht mehr loslaesst. Einige Produkte hatten wir einen Tag vorher auf den Markt fuer 60-70% guenstiger entdeckt.

An der historischen Kriegsstaette angekommen, stiess mir die komplett fehlende Pietaet auf. Zwar wurde eingehend die Strategie des Vietcongs und deren Menschenfallen erlaeutert. Doch Fotokulissen wie explodierte Panzer mitten im ehemaligen Kampffeld zeugen irgendwie fuer fehlende Sensibilitaet gegenueber den Toten beider Seiten. Das alles gipfelte im sogenannten Sportschiessen mit AK/47. Vergleichbare Mahnmale um den Globus nehmen etwas mehr Ruecksicht auf die bluttriefende Geschichte. Abgesehen davon entpuppte sich die Tour als eine 3/4 Tagestour und Essen ist nicht inkludiert noch gibt es etwas zu kaufen, von Erdnuessen mal abgesehen. Daher trotz US$9 ein klares Nein.

Am Abend touren wir durch Saigon, nehmen ein spaetes Mittagessen irgendwo im Viertel um Pham Ngu Lao ein. Das ist die eigentliche Empfehlung. Hier an einer Strassenecke draussen sitzen und die Leute beobachten. Unzaehlige Mopeds (angeblich 4 Mio) brausen vorbei, Fahrradhaendler, Strassenverkaeufer und Touristen. Das Leben in Ho Chi Minh ist so am Besten zu beobachten, ob im backpacker Viertel oder sonst wo. Die Sehenswuerdigkeiten lassen sich an einer Hand abzaehlen, die Einkaufsmoeglichkeiten hingegend sind schier unermesslich.

Unser Hotel: Bi Saigon Hotel ist eine klare Empfehlung. Das Essen ist guenstig und lecker - nur das kostenlose Fruehstueck muss man nicht einnehmen.

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Kuala Lumpur

Der Aufenthalt in Kuala Lumpur wurde dominiert durch die Petronas Towers und dem Nachtbild dieser äusserst sauberen und charmanten Stadt.
Die Einkaufszentren, die über die ganze Stadt verteilt sind, stehen westlichen in nichts nach. Es ist teilweise eher beängstigend wie fortschrittlich und vor allem gross diese Gebäude sind. Das "Times Square" verfügt im achten Stock gar über eine Achterbahn - unfassbar. Alle Nobelmarken reihen sich Geschäft an Geschäft und zwei Kinos buhlen um Kundschaft. Dies ist aber wie bereits erwähnt nur eines dieser Superzentren. Direkt bei den Zwillingen ist ebenfalls ne "mall", zwar nicht so gross, doch stellt sie z.B. vergleichbare Zentren in Los Angeles in den Schatten.
Konträt dazu sind die kleinen Märkte, allen voran der Chinesische Nachtmarkt. Hier kann man von der Uhr bis zum Turnschuh alles kaufen. Natürlich echt und total günstig. Die Händler sind nicht so aufdringlich und geben Mondpreise beim ersten Gebot ab. Bei ca. 50% des erst genannten Preises sollte man anschliessend landen. Ein Paar Puma Sneakers kosten ca. 12 EUR (statt 99 hier).

Der Fernsehturm von KL ist einer der höchsten weltweit und bietet in einem exklusiven Restaurant einen wunderbaren Ausblick, wenn man nicht vergisst ca. 10 Tage vorher eine Reservierung zu machen. Die Preise sind übrigens dementsprechend.
Falls es einem nicht nach Essen ist, bietet die Aussichtsplattform eine Entschädigung. Doch Vorsicht, der Blick auf die Zwillinge ist eingeschränkt, da sie aus diesem Winkel einander verdecken.

Der öffentliche Nahverkehr ist gut ausgebaut und falls Monorail oder U Bahn nicht weiterhelfen, bleibt einem immer noch das Taxi. Für 10-15 RM kommt man eigentlich überall hin. Also nicht abzocken lassen. An manchen Stellen gibt es Taxistände mit einem kleinen Büro. Die Preise sind dort - Überraschung - deutlich günstiger als beim Fahrer direkt. Der Taxameter wird sowieso nie eingeschaltet und Trinkgeld ist auch unüblich. Ok, es fällt schwer bei diesen Preisen nicht grosszügig zu sein. Doch volkswirtschaftlich betrachtet ist es falsch, dass Leute im Tourismus mehr verdienen als z.B. ein Hochschulprofessor; wie soll sich da ein Land entwickeln ?

Wem das Gewimmel zu viel ist, der kann in den Park flüchten. Es ist ein wenig trickreich dorthin zu Fuss zu gelangen, aber das klappt. Vermutlich habt ihr dann nicht so viel Glück wie wir - denn der Park war geschlossen. Doch der Sicherheitsbeamte animierte zum "Zaunsprung" und lachte ein zahnloses Lachen. Na dann.
Eine Oase der Ruhe inmitten der Stadt, letztlich gänzlich als der Schilfhut tragende Gärtner endlich seine Motorsense abschaltete.

Zum N8leben von KL kann ich nicht viel Aussagen treffen. Das Hard Rock Cafe ist einfach gruselig, der Laden "the Beach" wohl eher eine Treffer. Allerdings sollte man sich etwas schicker anziehen - was mir als backpacker etwas schwerer fiel - und auf junge Asiatinnen gefasst machen, die der Keuschheit ein Schnippchen schlagen. Auch Umgebaute sind leicht in der Masse zu erkennen. Ebenso wie in Thailand gibt es ausreichend Besoffene, die das wohl erst am nächsten Morgen erkennen. Hehe.
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Perhentian - Pulau Kecil

Von KL mit Air Asia nach Kota Bharu. Klingt exotisch, ist aber eine Grossstadt an der Grenze zu Thailand und Ausgangspunkt für das Übersetzen auf die Perhentian Islands.
Air Asia bietet ein riesiges Streckennetz mit den drei Drehkreuzen KL, Bangkok und Jakarta. In Kürze sogar bis nach Australien. zu Preisen von 10-40 EUR. Die Maschinen sind neu, der Service sehr einfach und die Abwicklung erfolgt im LowCostCarrierTerminal (LCCT) am int. Flughafen von KL. Air Asia bietet einen Bustransfer für 9 RM vom KL Sentral. Dort gibt es auch andere Anbieter für 8 RM.

Mit einem Taxi geht die Fahrt über Land zum Pier. In dieser Einöde sieht jede Ecke gleich grün aus und ohne Schilder ist es am Ende ein Wunder, dass der Hafen in Sicht kam.
Nach einer knappen Stunde mit dem Speedboat über eine völlig ruhige See komme ich endlich im Paradies an. Weisser Sandstrand, grünes Wasser und eine Bungalow Siedlung im Dschungelhang. Von Seeseite aus kaum auszumachen, liegen 10 geräumige Hütten um das Impiani Restaurant versteckt im Grün.

Nach zwei Nächten im Impiani wechsel ich auf die grosse Insel Besar zum Paradise Ressort. Auch hier klimatisierte Hütten, die allerdings in der Sanitäreinrichtung wirklich zu wünschen übrig lassen. Nicht empfehlenswert. Zudem geht der Sandstrand in einen seichten toten Korallengarten über. Um die Ecke ist das Ressort "Coral Bay". Die Bungis sind im Vgl teurer aber viel luxuriöser und die nächste Buch auch zum Baden geeignet. Hier kann man auch Seeschildkröten beim Grasen beobachten.
In der letzten Nacht auf der Insel erwache ich nachts das erste Mal überhaupt wegen eines Sturms. Direkt über uns haust ein Tropensturm, dass es einem mulmig wird. Der Donner hallt in den Wänden bis in die Matratze wider und der Regen nimmt kein Ende. Tagsdrauf scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und leugnet jeglisches Unwetter der Nacht.

Tauchschule "Watercolours"
Mit 5 Sternen ausgezeichnet am Strand des Paradise Ressort bietet die Tauchschule kurze Trips im Motorboot mit "Rolle rückwärts" in die Tauchgebiete. Die Divemaster sind alle sehr nett und ausführlich in der Vorbesprechung.
Das Material ist neuwertig und im Anschluss an jeden Tauchgang gibt s Süsses und Getränke.

Tauchgebiete
Wer auf Korallengärten abfährt, ist mit Long Beach Lagoon und Terumbu Tiga gut bedient. Hier gibt es Barracudas, Stachelrochen und Bumphead Parrot Fish - sowie die üblichen Verdächtigen zu sehen. Etwas weiter draussen liegt das Sugar Ship Wreck. Für mich das erste Wrack überhaupt - 18m tief. Tintenfisch und Fischschwärme riesigen Ausmasses tummeln sich dort. Bei uns herrschte jedoch sehr starke Strömung und nur im "Innern" bot sich davor Schutz.
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Abreise nach KL

Seit meinem letzten Besuch des FLughafens auf Samui hat sich einiges getan. Mittlerweile gibt es sogar 2 Terminals mit mehreren Gates. Das letzte Mal bestand er aus zwei Reetdachhütten (Ankunft und Abflug). Nun, die Zeit steht auch hier nicht und der Service ist klasse, schliesslich gibt es Snacks, Getränke und Computer mit Internet gratis.

Ein heraneilender Tropensturm verzögert die Landung von Berjaya Air nur unbedeutend. Mit zwei Stunden Verspätung komme ich in KL an. Kurz bevor ich mit dem Taxi mein Hotel erreiche sehe ich sie zum ersten Mal. Mein Gott sieht das unwirklich aus ! Zwischen anderen Hochhäusern und in Strassenschluchten sehe ich die leuchtenden Spitzen der Zwillingstürme. Die geschickte Beleuchtung dieser Glas/Stahlkonstruktion lässt die Türme funkeln wie Diamanten umrahmt vom dunklen Samt der Nacht und den Sternen. Atemberaubend.

Von meinem Zimmer im Swiss Inn in Chinatown bleibt mir der Blick jedoch verwehrt. Dafür ist das Hotel mit knapp 28 EUR/ Nacht wirklich ok. Gut, keine eigene Duschwanne, aber ein richtiges Bett, sauber und eine kleine Auswahl am Frühstücksbuffet.
Buchung über HRS.
Der Nachtmarkt in Chinatown ist praktisch um das Hotel gebaut. Die Lärmbelästigung im siebten Stock ist Null, die Lage aber ungemein praktisch.
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Koh Phan Ghan

In der Lobby im Menam Hotel hat man uns das Ressort "High Life" in der Haad Yao Bucht empfohlen, weil der Pool so schön und die Bucht so ruhig ist. Bestätigt. Obwohl die Bucht fast etwas zu ruhig war.
Die Anlage liegt auf einem Felsen am Rand der Bucht. Der Blick auf s Meer und den unter uns liegenden Strand ist herrlich. Die Veranda unseres Bungis mit Jaccuzi (ok, nur ne Badewanne auf ner Terasse) ganz am Abgrund war die Krönung. Allerdings zu dritt in einem Bett...naja :-)

Tauchschule "Haad Yao Divers"
Natürlich 5 Sterne. Doch zu unserer grossen Überraschung war das Boot doch sehr sauber und die Küche lecker. Es gab Frühstück und ein anständiges Mittagessen. Selbst Coke war an Bord. Nur muss man fast den ganzen Tag mit einplanen, da es erst mit dem Pick-up zum Pier geht und dann 1 Std bis zur divesite.
Das Material war einen Ticken neuer und in besserem Zustand als bei BigBubble. Tauchvbesprechung und Freundlichkeit waren auch hier top.

Tauchgebiete
Zugegeben wir haben nur eines ausprobiert, weil teilweise mit dem Boot zu den üblichen Verdächtigen in Koh Tao gefahren wird. Allerdings war "Sail Rock" schon ein Knaller.
Der Felsen liegt mehr oder weniger auf halber Strecke zwischen den beiden Inseln und bietet grossen Fisch in unglaublicher Menge. Schulen ohne Ende.
Die Wand von Ox-Eyed-Scad bewegte sich synchronisch mit uns, teilte sich, umringte uns...lustig.
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Tauchen Koh Tao

Die ganze Bucht von BigBubble wimmelt nur so von Backpackern und ist so einfach in Kontakt zu kommen. Tagsüber hängt man auf den Tauchbooten gemeinsam ab, geht dann nachmittags zum Schwimmen in die seichte Lagune. Abends bieten einige Restaurants frischen Fisch und andere Leckereien an. Der Höhepunkt ist das BBQ der Tauchschule mittig der Bucht - einfach dem Geruch nach. Saucen, Zutaten, frisches Fleisch/ Fisch - herrlich. Wunderbar. Lecker.
BigBubble wirbt damit, den alten Flair der Insel zu erhalten. Vor vier Jahren war ich schon mal hier und viel hat sich nicht geändert. Sogar der Bungi von damals ist noch dort; na und die Hundeplage ist im Griff, was nun kein Verlust ist.

Zum Tauchen(lernen) dürfte das wohl mit das Beste Fleckchen sein - günstig, warm und fischig bunt. Mein Tauchhöhepunkt von diesem Urlaub bleibt die Begegnung mit Haien. Absolut faszinierend wie diese Tiere sich elegant und so überlegen selbstbewusst unter Wasser bewegen. Die Aura grenzt an Arroganz und jede noch so kleine Bewegung sagt: " Das hier ist mein Aquarium und hier bin ich der Boss". Schade eigentlich, dass diesen Tieren so nach dem Leben getrachtet wird. Es sterben jedes Jahr um ein Vielfaches mehr Menschen an Bienenstichen als Haibissen - Steven S hat dieser Spezies einen Bärendienst erwiesen. Ich fand sie vorher schon irgendwie cool, doch eine Begegnung (wenn auch nur auf 5m) verändert den Blickwinkel.


Tauchschule "BigBubble"
Mit 5 Sternen (gibt es irgendwo hier eine mit weniger ?) ausgezeichnet, besticht BigBubble mit fast stoischer Gelassenheit und erzwingt somit sogleich das entspannte Asienurlaubsgefühl. Die Divemaster sind alle sehr nett und ausführlich in der Vorbesprechung.
Das Material ist in Ordnung und die Verplegung an Bord mit Wasser/Tee und Keksen/Suppe sichergestellt. Der Transfer mit dem Longtail ist bei Seegang etwas abenteuerlich und der Umstieg auf s Tauchschiff durchaus eine Herausforderung.

Tauchgebiete
Koh Tao bietet von allen drei Inseln an der Ostseite Thailands die grösste Vielfalt und kürzesten Anfahrtszeiten. Hervorzuheben ist "Chumpon Pinnacle" wo Haie an der Tagesordnung sind. Diesen Fischen zuzuschauen ist nicht nur aufregend, weil einem der Puls bis in die Schläfen schlägt, sondern vor allem weil die Art der Fortbewegung so elegant und schörkellos ist. Faszinierend. Wir tauchen alle wieder auf, ohne dass Blut vergossen wurde.
Ein weiterer schöner Platz zum Tauchen ist "Aok Leuk".
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Melli hat Geburtstag

Der Nachtzug bringt uns von der Hauptstadt ins südliche Chumpon und Melli ins nächste Lebensjahr. Herzlichen Glückwunsch...yes Tortie lässt grüssen (zu unserer Schande müssen wir uns die Show von Corinne stehlen lassen, die wir nur 10min vorher kennenlernten)

Im Ticketpreis ist der Bustransfer sowie auch die Bootsfahrt nach Koh Tao inbegriffen. Nach kleineren Missverständnissen findet man dort auch die Buchung im Viewpoint und checked uns in die "Neuen" Bungis ein. Herrliche Aussicht. Keine Frage. Auf einem Hügel gelegen sieht man dort nachts wunderbar den Sternenhimmel und tagsüber wanken die Palmen im stetigen Wind vom Meer. Die Ausstattung der Hütten ist gut, selbst das Klo mit integrierter Dusche sind annehmbar. Selbst der nackte Beton passt irgendwie zum dunklen Tropenholz. Ob da ein Innendesigner am Werk war ?
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Nach Bangkok mit Etihad

Die neue Fluglinie der Vereinigten Arabischen Emirate "Etihad" bietet auf beiden Teilstrecken (Zwischenlandung in Abu Dhabi) grossen Sitzabstand, sehr freundliches Personal, geniessbares Essen und vor allem hervorragendes Unterhaltungsprogramm.
Über 50 Filme/ TV Serien auf Abruf am Monitor im Sitz.

Der Flughafen in Abu Dhabi hingegen ist eine echte Enttäuschung. Ein Karusell mit ein paar Fingern, das war es auch. Auf dem Rückflug stehen acht Stunden Pause an. Die kann man hier nicht verbringen.
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Thailand zum ersten mit drei Inseln im Osten

Am 03.03.03 flogen wir mit Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok im Direktflug.

Dort angekommen bot uns das Hotel Narai schon um 0800 morgens ein Zimmer an, indem wir dann total uebermuedet ein paar Stunden Schlaf finden konnten, bevor wir die Stadt ein wenig erkundeten. Nach nur einer Nacht ging es am folgenden Tag mit dem Nachtzug nach Chumpon weiter - das Ticket war eine Kombination aus Zug-Bus-Fähre nach Koh Tao, unserer ersten Station. (Weitere Stationen: Koh Phangan und Koh Samui).

Nach unserer Rueckkehr nach Bangkok stand dann der Koenigspalast und eine Flussfahrt auf dem Programm. Leider ;-) auch das totale Einkaufserlebnis in der Metropole. Da freute man

sich wirklich, wieder nach Hause ins Teuroland zu kommen, weil die Lauferei einfach nur anstrengend war.


Die "Schildkröteninsel" Koh Tao ist mit 21qkm die kleinste des Archipels. Mit dem Kombiticket (Zug von Bangkok, Bus zum Pier bei Chumpon und dann mit dem Speedboat nach Ban Mae Hat) erreichen wir Koh Tao und alleine schon Mae Hat Beach begrüßt uns mit palmenübersähten Hängen und darin versteckten Bambushütten.

Mit einem Pick-up geht s in Richtung Calok Ban Kao Bay. Als Ressort haben wir uns für Big Bubble entschieden - eine Tauchbasis am westlichen Rand der Bucht gelegen und unter deutscher Leitung. Die totale Entspannung empfängt uns, als man uns ohne Ausweis oder Bezahlung sofort einen Bungalow zuteilt und mich für s Tauchen anmeldet. Erst beim Ausstellen des Zertifikates ist Zahlen angesagt.

Mehrere Restaurants und das abendliche BBQ in der Bucht sind absolut empfehlenswert. Der kleine Sandtrand am Ressort bietet sogar geschützte Ecken und seichtes Wasser. Nur die Hundeplage ist allerorts zu sehen und nervt "ein wenig". Nach vier Nächten und einem Tauchschein wird die Reise nach Koh Phangan fortgesetzt.


Die Überfahrt wurde mit einem Katermaran bewältigt und wer mal Leute in Klarsichthüllen kotzen sehen möchte, dem sei diese Fahrt bei Seegang strik angeraten. Wahrlich ein tolles visuelles Vergnügen und ganz ohne stechenden Geruch, denn der wird durch die vorsorglich installierten Duftspender an den Wänden wohlriechend übertrumpft.

In Thong Sala sauber und gesund angekommen, begann die Suche nach einem Transfer in die Bucht Thong Nai Pan Yai. Nach einer dreiviertel Stunde führte uns wieder ein japanischer Pickup Wagen durch den Urwald auf unbefestigten Straßen. Die Fahrt ein blankes Abenteuer. Am Strand angekommen, wurde man für den Adrenalin Kick belohnt: eine traumhafte langgezogene Bucht mit kleine

n, dezenten Ressorts. Dreamland war unsere Wahl - super Essen, wenn auch etwas "teurer" als andere Restaurants am Platz und sogar Steinbungalows mit Waschbecken.

Dieses Fleckchen ist einfach herrlich zum Abspannen. Mit dem Mietmotorrad haben wir dann die Insel erkundet - nur um festzustellen, dass wir eine gute Wahl getroffen haben. Zwar gab es den einen oder anderen schöneren Strand, aber die Kombi aus Bucht, Infrastruktur, Strand und Wasser war einmalig. Zumal die Nachbarbucht Thong Nai Pan Noi mehr Wellen bot - für alle Surf- oder Buggyboardler.

Hier trafen wir auch wieder auf die drei Mädchen von Koh Tao. Eine litt permanent unter Fieber und Übelkeit. Die Diagniose Malaria lag nicht fern, jedoch stellte es sich in Deutschland als negativ heraus. Nur der Urlaub der Drei war ziemlich durcheinandern. Aus Spargründen Ressortwechsel, dann Krankenhaus Koh Samui und dann Bangkok mit Heimflug. Toll.

Zur FullMoon Party in Hat Rin ging es per Taxiboot und es ist sehr beruhigend den Kapitän vor Abfahrt Thaiwhiskey trinken zu sehen. Doch die Hinfahrt verlief ohne Zwischenfa

ll. Allen Warnungen zum Tortz feiern die Leute sehr ausgelassen, es wimmelt von Nutten und Alkohol fließt in Strömen. Die Drogenproblematik konnten wir nicht beobachten, aber vom Kauf ist strikt abzuraten.

Die Heimfahrt gegen 02:00 Uhr war lustig. Erst reiherte ein besoffener Thai ins Boot, als Motor Nummer eins ausfiel. Nur wenige Minuten später fiel auch Maschine 2 aus und wir dümpelten vom Vollmond beschienen 500m vom Ufer entfernt im Meer. Da ist man mit einem Mal wieder hellwach. Aber ich könnte das hier nicht schreiben, wenn die Maschinen nicht irgendwann wieder angesprungen wären.


Das Übersetzen nach Koh Samui war auch wieder durch einen kleinen Zwischenfall mit ausserordentlicher Action versehen. Im Longtail sitzend verloren wir nach ca. 15 Min Fahrt die Schraube. Ja wirklich, die Schraube ist von der langen Kurbelwelle abgefallen und im Meer versunken.

Die Thais verfielen wieder in ihr typisches Gekicher und finden an, ruhig und besonnen einzelnen Dielen und Verschlage im Boot abzusuchen. Nach ein paar Minuten fand sich dann auch ein Schraube unter einer Planke im Boden des Bootes.

Der Motor wurde gedreht und somit die Kurbelwelle über unsere Köpfe hinweg gen Bug ausgerichtet. Am Ende der Welle wurde dann die Schraube mit einem Seil - ja, das glaubt mir wieder keiner - befestigt. Mehrere Knoten später tuckerten wir wieder los.

Der Strand in Koh Samui war schön, allerdings nicht so breit wie auf den vorangegangenen Inseln. Die Preise deutlich teurer und überall leider die Touristenhotelburgen. Hinter hohen Mauern, am Eingang bewacht von Sicherheitsdiensten, fröhnen da einige an Privatstränden dem "Thailandgefühl", doch das bezweifel ich. Hier besteht doch absolute Verwechselungsgefahr mit jedem anderen Land, wenn ich mich nur innerhalb der Hotelanlage bewege. Zumal keine Angst vor Übergriffen ein Einsperren erfordert.

Lustig sind dann auch die Bars in den belebteren Vierteln, wenn umgebaute Männer in sonorer Stimme vorbeifahrende und -laufende Männer auf ein Tete a Tete einladen. Waaaarrrgh. Wie besoffen musst Du sein, dass Du das nicht merkst. Nun denn, mir soll s egal sein. Als Attraktion kann eindeutig der Flughafen gelten, dessen Ankunfts- und Abflughalle ein Bambushüttchen ist. Sonst ist Samui im Grunde Mallorca nur mit Thais.


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