Gili Islands

Am 38. Tag (05.06) fahren wir mit Sea Marlin Cruises Sea Marlin von Ubud über Padangbei nach Gili. Das Schnellboot kostet 600' hin und zurück inkl. Transport zu einem beliebigen Ort; laut Preisliste soll das doppelt soviel kosten. Keine Ahnung wieso wir es billiger bekommen. Am Boot liegt es nicht, dass ist relativ neu und macht einen guten Eindruck. Der Transfer ist mit 1Std 20 sogar sehr schnell.

Die drei Archipele vor Lombok sollen Strandurlaub von seiner schönsten Seite ermöglichen. Gili Trawangan ist die größte der Inseln mit einem Berg, äh Hügel, von beachtlichen 75m. Sonst nur Palmen und Strand. Gili Meno ist die kleinste, aber auch teuerste Insel. Dort gibt es wenige Unterkünfte, dafür zu gehobenen Preisen. Gili Air ist kleiner und ruhiger als Trawanga - Einheimische sagen, so wie diese vor 10 Jahren.
Da wir tauchen wollen, haben wir bei Big Bubble einen Bungi für 250' / Nacht gebucht. Die Tauchpreise sind inselweit auf US$ 38 festgesetzt, somit ist das kein Grund zur Unterkunftssuche. Die Mischung aus wackeligen Holzhütten und luxuriösen Bungalows an der Promenade ist durchaus ein wenig irritierend. Sehr schön ist dagegen die Tatsache, dass keinerlei motorgetriebene Fahrzeuge erlaubt sind. Stattdessen nur Pferdekutschen im Miniformat.
Eine Straße aus Staub und hier und da Pflastersteinen führt einmal um Trawanga herum. Diese trennt auch die Resorts vom Strand, was das "Thailand Gefühl" vermissen läßt. Eine Inselumrundung dauert zu Fuß ca. 2 Std und auf der Rück- (West)seite sind neue, teilweise exklusive Resorts entstanden. Der Strand ist schmal und teilweise mit Korallenresten bedeckt, das Wasser glasklar, grün und warm - zur Abkühlung gänzlich ungeeignet.

Big Bubble hat einen Pool, spartanisches Frühstück und saubere Bungis mit Dusche, Klo und Ventilator. Für AC bezahlt man nochmal 100' extra, da halten wir es wie die Einheimischen und schwitzen lieber. Apropos Schwitzen: meine Reisebegleitung aus der Weltstadt München ist total angetan von den überall angebotenen Pilzen, die so himmlisch sein sollen (mushrooms send you straight to Heaven); etwas irritiert über die Abenteuerlust erkläre ich vor der Bestellung lieber, was das ist. Hach, in München aufzuwachsen muß herrlich sein. So beschützt und behütet von all dem Bösen und Ungesunden in dieser Welt. Da fällt mir ein: Wie sieht s denn mit dem Rauchverbot aus ? Ist das endlich durch oder ist die Schickeria in M noch der Meinung, Rauchen sei schick und interpretiert diese Weigerung zu einem wirklich hippen rauchfreien Lebensstil noch immer als rebellisches Verhalten ?

Der erste Tauchgang führt uns zum Han's Riff. Sehr klares Wasser, viele Fische und bunte Korallen. Zumindest bunter, als je zuvor. Nach 54min ist die Luft alle, und wir müssen uns von all den Tieren verabschieden.
Ein weiterer Tauchplatz ist Shark Point im Norden von Trawanga. Die Strömung ist stark und wir schweben in 20m ohne einen Flossenschlag über Korallen, Schildkröten etc. Leider sehen wir keine Haie, dafür mehrere Schildkröten, Batfish und Tintenfischunterarten. Sehr sehr schöner Ort. Auch Manta Point ist ähnlich tief, bietet leichte Strömung und ziemlich viele Fische. Die Korallengärten erstrecken sich, soweit das Auge reicht. Interessant sind hier die vielen Temperaturschichten. Das Wasser flimmert oft vor den Augen und man schwimmt in eine Badewanne oder eben einen kühlen Lufthauch hinein.
Hallik's Reef ist ein weiterer Platz mit Schildkröten und Großfischen. Hier ist das bestechendste die Sicht. Wir können bereits an der Oberfläche den Grund in 30m Tiefe erkennen. Toll ! Die gute Sicht ist hier - ähnlich wie beim Tauchgang auf den Cook Islands - fantastisch und erlaubt auch in großer Tiefe relativ gute Farben und natürlich das Erspähen allerlei Getier.

Mit dem Inselhüpfer kann man auf die anderen Insel fahren. Vorsicht beim Fahrscheinkauf, denn nur direkt an der Kasse bekommt man die Überfahrt zu Gili Meno für 20'. Andere nehmen dreist 30', auch wenn das jetzt finanziell keinen Bankrott nach sich zieht.
In ca 25min legt das Longtail an der Ostseite von Meno an. Die Umrundung dauert hier nur 1 Stunde, jedoch sollte man gleich mit dem Süden beginnen. Die Resorts nördlich der Anlegestelle sind ziemlich herunter gekommen, auf der Westseite eigentlich mitunter sehr nett. Die 2-3 Besten liegen jedoch südlich des Hafens. Preislich leicht über Trawanga, empfinden wir jedoch die Abgeschiedenheit einiger Resorts als großes Problem. Wo Essen gehen ? Wo Wasser kaufen ? Spannend wird es bei der Abreise. Das Boot ist wie immer absichtlich rückwärts gestrandet, bewegt sich allerdings keinen cm vom Strand weg. Jede Planke ist belegt und da es Kiel auflegt, legt es sich mit jeder Welle auf eine andere Seite fast bis das Wasser über die Reling schwappt. Selbst einer einheimischen Oma ist das zu viel und sie meckert lautstark, während die Tochter und andere Indonesier nur lauthals lachen.
Nach einem Tag vor Ort bleiben wir in Trawanga. Hier geht es mitunter ein wenig lauter zu, jedoch ist hier wenigstens halbwegs gewährleistet, dass das auf der Karte stehende auch vorhanden ist. Abgesehen davon, gibt es auf der Insel auch abgelegenere Bungalows.



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Zurück auf Rarotonga für zwei Nächte



Am Flughafen in Rarotonga warten wir vergebens auf den Bus vom Hostel. Erst nach einem weiteren Anruf kommt man uns abholen. Sollte das ein Omen sein ?
Auf der Terasse begrüßen uns einige kartenspielenden Rucksackreisende und beäugen uns ein wenig skeptisch.
Das legt sich aber schnell, als wir unsere Sachen im Zimmer abgestellt und uns dazugesellen. Das scheint eine nette kleine Gemeinschaft zu sein, die gemeinsam zu Abend ißt, feiert und spielt. Neben Kanadier, Franzosen und Engländer sind die Deutschen natürlich in der Überzahl. Wir feiern nicht zu lange, schließlich stehen morgen Tauchgänge an. Das frühe Aufstehen scheint ein permanenter Begleiter zu werden.
Ohne Wecker schlafe ich natürlich zu lange. Sonst wache ich um 6 Uhr auf und kann nicht wieder einschlafen, heute döse ich bis 7:30 durch. D.h. in einer halben Std werden wir abgeholt.




So beginnt Tag 9 etwas hektisch. Der Supermarkt um die Ecke hat noch geschlossen, doch die Hausherrin des international backpacker hat ein Herz und gibt uns Toast und Milch. Tom von Pacific Divers fährt uns zur Station, wo es eine kurze Einführung gibt. Die Ausrüstung ist komplett vorbereitet und aufgebaut. Auch vorgeprüft. Im Hafen steigen wir um ins Boot und fahren lediglich 2 min raus. Kurz hinter dem Riff liegt der erste Tauchplatz. Tangaroa Rocks. Da es nur bei diesem bleibt, fehlt uns der Vergleich. Allerdings ist fest zu halten, dass das Wasser unglaublich blau und gleichzeitig unfassbar klar ist. Die Sicht unter Wasser beträgt leicht 20m plus und so erkennen wir relativ schnell den Riffhai, der uns umkreist. Nein, auf sicherem Abstand. Ansonsten gibt es nichts besonderes zu sehen, nur eben alles so scharf. Der Korallengarten erstreckt sich soweit das Auge reicht und ist sogar ein ganz klein wenig farbig. Den zweiten Tauchgang lassen wir aus, da unser Flug in weniger als 17 Std geht.

Zurück im Hostel gesellen wir uns zu den anderen.


Für den Abend ist Party angesagt. Die Bar hat uns auch die Tauchlehrerin empfohlen. Während die anderen Mittag essen, trollen wir uns zum Strand. Es ist ein abgelegener, ruhiger Strandabschnitt und ich kann verstehen, wieso einige Rucksacker zwei Wochen bleiben. Das Hostel liegt keine 5 min vom Strand in der Nähe von einem kleinen Cafe, einem Supermarkt und einer Bushaltestelle. Auch ein Rollervermieter ist in Laufdistanz.
Die Dämmerung bricht heran und wir essen im Cafe an der Hauptstraße. Lecker, aber mich wundert nicht das Übergewicht fast aller Einheimischen bei der Menüauswahl.
Mit der heiß ersehnten Dusche machen wir uns ausgehfertig. Was bei mir keinen anderen Kleidungsstil bedeutet. Die Damen im Hostel tragen aber ausnahmslos Sommerkleider. Nett. Zum Hostel selber kann ich nur nettes sagen. Sauber, das Niveau aber schon sehr sehr einfach. Abstoßend finde ich einzig den Geruch, der aus dem Zimmer der Eigentümer wabert. Die leben und schlafen zu viert in einem ca 16qm großen Zimmer.
Jeder hat ein Fach im Kühlschrank und auf dem Regal, auch wenn sich im Nachhinein niemand wirklich daran hält. Neben Surfen, Quatschen und Reiseerfahrungen austauschen vergeht der Abend bis zur Abfahrt zur Bar wie im Flug. Die Fahrt mit dem öffentlichen Busverkehr - zur vollen Stunde stündlich im Uhrzeigersinn und zur halben Stunde stündlich dagegen - entfällt aus praktischen Gründen. Stattdessen buchen alle den Bus des Hostel. Für NZ$ 7/ Pers chauffiert man 16 Leute in einem Kleinbus. Wir bekommen von Carl das Moped, weil wir ja früher zurück müssen.
Die Whatever Bar entpuppt sich als echter Partyschlager und in einer so großen Gruppe macht es gleich doppelt soviel Spass. Gegen halb 12 fahren wir zurück, packen ein wenig vor und legen uns für knapp 3 Std nochmal hin. Wecker ist gestellt. Als wir um 4:30 vom Chef geweckt werden, stehen wir tatsächlich senkrecht im Bett. Unser Flieger geht um 5:20 Uhr !
Um es kurz zu machen, wir haben es locker geschafft und saßen am Flughafen auch noch bis 5:30 rum. Allerdings brauche ich das kein zweites Mal. Zumal so kleine unkomplizierte Abfertigungen eher die Ausnahme bleiben dürften.
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Koh Tao

Die Fahrt mit dem Bus ist eine Qual. Die nächste Nacht ohne Schlaf. Zu müde zum Lesen, zu wach zum Schlafen. 6 Std durch die Pampa und dann noch auf die Fähre warten.

Im Lose wurde empfohlen von dtac - Thailand s staatlicher Mobilfunker - eine Sim Karte zu kaufen. Auch wenn es hier um kleine Beträge geht, folgender Hinweis:
Ich habe mich für happy entschieden. Für 99 B gibt s eine Nr plus 35B Guthaben. Der Tarif ist mit 1B/ min günstig. Nach D sind es 7B. Wie empfohlen buche ich das Inet Paket mit 2 Std für 30 Tage. Ein Anruf nach D für ca 45Sek und ein paar Mal Emails und Internet; schon ist die Karte leer. Der Trick: das inet Paket läuft ab. Einmal gestartet ticken die 2Std runter. Dann wird vom Telefonguthaben abgerechnet.

Morgens um 4:30 Uhr sitzen wir mit zig Urlaubern am Pier und warten in der Dunkelheit auf das Boot. Um 7 Uhr geht s dann endlich los. Koh Tao kommt 3 Std später in Sicht und nach dem Geldwechsel suchen wir uns ein Allrad Taxi. Die Tanote Bucht liegt im Osten und ist in der Tat schwer erreichbar. Der Toyota - übrigens ohne Brems und Gasprobleme - ächzt und schaukelt mächtig hin und her. Der Wasserweg ging nicht, da die Wellen zu hoch sind.

Das Diamond Resort bietet Stein Bungis in der gewohnt spartanischen Ausstattung. Soweit alles iO. Als Nachbarn haben wir ein spanisches Paar Mitte 40, die abends hier mit zugegebenermaßen guter Musik Disko machen. Das ist alles allerdings nichts gegen Mütterchen Natur. Wenn hier die Zirpen loslegen, macht jede Box schlapp.
Statt des Hahns wecken einen hier die Zirpen um Sechs ! Womit wir bei Ralf s Frage sind, woher das Geräusch vom "Rauchmonster" aus Lost kommt. Es sind Zirpen ! Als ich am Strand lag und es das erste Mal hörte, dachte ich John, Jack oder Kate ;-) kommen gleich um mich zu retten.

Der Strand ist schön gelegen, eingerahmt von schwarzen, runden Felsen. Der Sand ist ein wenig grob und gelb. Heute geht s auf jeden Fall ins Wasser. Gestern konnten wir beide halbwegs noch laufen. Nach 2 Nächten mit insgesamt 4 Std Schlaf waren wir einfach platt.
Sie beginnt gerade mit dem Tauchkurs, während ich s mir auf der Veranda gemütlich mache. Wellenrauschen, Palmen, Sonne und Strand. Oh und ein gutes Buch.

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Koh Tao - Tauchen

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Insel ein Taucherparadies ist. Auf einigen Seiten im Netz werden die Tauchplätze jedoch als "kaputt" beschrieben. Zugegeben, farbenfrohe Korallenriffe in rot, gelb, etc findet man hier nicht mehr. Aber zumindest die Fiacharten bieten reichlich Abwechslung.
Hier auszugsweise einige Tauchplätze und die gemachten Erfahrungen (subjektiv und eine Momentaufnahme):
Southwest Pinnacle
20m bei mäßiger Sicht; viele Schwebeteilchen und noch mehr Taucher - es lagen 5 Boote vor Anker; Korallen ja, doch farblos; Fische reichlich

King Kong
15m bei guter Sicht; Fischreich und viele Korallen, doch farblos; nettes Trigger Fisch Ehepaar ;-)

Tanote Bay
17m bei guter Sicht; beim Wrack viele Fische. Wenig Korallen

Shark Island
17m bei relativ guter Sicht; ein paar Schwebeteilchen; Trigger Fisch Päarchen mit kleinen Attacken, Baracuda Schule

Hin Nagm
15m bei guter Sicht; großer Korallengarten mit ein wenig Farben; viele Fische

Oh und wieder gibt es eine zertifizierte Sporttaucherin mehr. So langsam sollte ich vom Fremdenverkehrsbüro Prozente erhalten, hehe.

Mal abgesehen vom Tauchen sind die Nächte der Hammer. Da es so gut wie keine Lichtquellen gibt, sieht man die Sterne viel deutlicher. Bei klarem Sternenhimmel kann man die Milchstrasse deutlich erkennen. Beeindruckend.

Im Poseidon Resort kann man auf dem Oberdeck mit Blick über die Bucht und dem Himmel essen. Zudem schmeckt es. Unser Resort Diamond hatte ne gute Küche, auch wenn das Ambiente ein wenig nach Bahnhofshalle aussieht. Blacktip im Gegenzug konnte weder Lassies noch lecker kochen, bietet jedoch morgens um 7:00 Frühstück für die Taucher an.

Am Nachmittag des 16. nehmen wir den Katermaran nach Koh Phan Gan. Trotz der japanischen Version von Fear Factor auf den Bildschirmen, nicken wir sogleich ein. Das Meer ist ruhig, eine entsprechend unspektakuläre Fahrt.
Am Pier geht dann das Schleppen wieder los. Zumindest finden wir noch ein Paar, dass in die gleiche Bucht möchte. Der Fahrer verlangt stoisch 300B / Pers, obwohl auf seiner Preisliste 250 stehen. Als die Gruppe bis auf 7 anwächst landen wir endlich bei den regulären 200B. Quer durch den Dschungel geht es über üble Straßen/ Feldwege nach Osten.
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Bangkok EinkaufsFLASH

Gleich nach Ankunft im Hotel geht s raus. Nachtmarkt, Kneipe und Leute gucken. Gegen 23:00 Uhr Ortszeit machen wir schlapp und tigern zum Hotel. Für mich endet die N8 bereits um 2:30 Uhr. Scheiß Jetlag. Sitze in der Lobby und lese SZ. Nach einer Stunde geh ich wieder auf s Zimmer. Wir bleiben wach und sind um 6:15 Uhr nicht die Ersten beim Frühstück.

Mit dem Boot fahren wir in den Norden der Stadt. Die Ernüchterung stellt sich im Reisebüro ein. Der N8zug nach Chumpon ist ausgebucht. Wir müssen stattdessen den Bus nehmen. Also kein Bett auf dem Weg zu den Inseln.
Den Rest des Tages verbringen wir hauptsächlich mit Bummeln oder Geld ausgeben. Der N8markt Patpong direkt um die Ecke vom Hotel, die Khaosan Road oder eben die Zentren MBK bzw Siam Paragon. Die Preise auf dem Nachtmarkt sind trotz 50% unter dem Erstgebot des Händlers teuer. Stoffhosen für den Strand waren nochmal 50% günstiger auf der Khaosan. Naja und das ist schon Tourinepp.
Aber auch die Tauchsäcke (oceanpack) sind in einem offiziellen Laden im Siam Paragon mit 360 Baht um 40 B günstiger als auf der Khaosan. Demnach gilt: In Ruhe einkaufen und vergleichen !
Beim Schneider des Vertrauens lasse ich mir 3 Hemden raus. Eine Bluse für die Dame ist auch noch drin. Alles andere wie zB oakley Sonnenbrille, North Face Rucksack etc im Original ist gleich oder teurer als in D.
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Mal schnell nach Thailand - der Hinflug


Abflug mit Qatar Airways von München nach Doha. Na wenigstens gibt es für diese Strecke Meilen bei der Star Alliance, hehe.

Da der Flieger erst um 23:00 Uhr ankommt und der Weiterflug am Folgetag morgens um 08:00 Uhr nach Bangkok geht, haben wir uns ein Hotel in Doha gebucht. Was sonst sollen wir mit der N8 anfangen ? Auf dem Rückflug ist der Aufenthalt wenigstens nachmittags, so daß man sich die Stadt auch mal näher ansehen kann.

Gleich hier eine Empfehlung der iPhone App Hotel Search Travel IQ. Die Hotelpreise in Doha und Bangkok waren unschlagbar günstiger - vg
l mit HRS z.B. Leichte Bedienung und gute Übersicht. In Doha ist es La Villa Palace. Viel vom Hotel werden wir wohl nicht sehen, außer dem Bett. Aber besser als auf dem Flughafen 8 Std abhängen.

Eine Nacht in Bangkok, um einzukaufen, äh, einzukaufen und äh ok, auch was anzusehen. Deswegen das Tawana Hotel in der Nähe zum Siam Centre und dem Nachtmarkt. Gleich der richtige Einstieg für den Neuling.
Richtung "Urlaub" geht es dann heute Abend mit dem Nachtzug nach Chumpon und dann nach Koh Tao.
Diesmal aber nicht zu Big Bubble. Wir konnten uns auf eine einsame, touriferne Bucht im Südosten der Insel einigen.

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Abtauchen in Nha Trang

Die Busfahrt dauert lange 5.5 Std bis Nha Trang. Vor Ort checken ins Hai Yen Hotel ein. Ein altkommunistischer Plattenbau, mit ebensoviel Charme und Personal, dass sich wohl noch im Zeitalter von Hammer und Sichel waehnt - die Fahnen flattern am Strandboulevard. Die Zimmer sind sauber, aber karg. Nach dem Fruehstueck faellt eine demokratische 2:1 Wahl gegen den Ort und vor allem das Hotel.
Bei Rainbow Diving haben wir einen Ausflug um 07:00 gebucht. Mit dem Schiff geht es in ca 40min zum Tauchplatz. Beide Plaetze (seahorse bay & madonna rock) sind nicht so beeindruckend. Die Sicht betraegt zwischen 5-1om, evtl haben wir aber auch nur Pech. Bei Madonna gibt es mehrere Hoehlen/ Durchgaenge mit unzaehligen Fischen. Das Personal von Rainbow ist sehr nett, die Ausruestung gut.
Gegen mittag ist auch die Entscheidung gegen eine weitere Nacht in Nha Trang gefallen. Mit dem Schlafbetten-Bus fahren wir im N8sprung nach Hoi An. Dort ist ein Hotel mit Pool gebucht, hoffentlich mit mehr Glueck als hier.

Nha Trang ist wie Mallorca oder Ibiza, eben nur auf Vietnamesisch. Die wenigen Sehens- wuerdigkeiten (Thap Ba Cham Towers, christl Kathedrale & Long Son Pagode - hier ist vielleicht erwaehnenswert, dass das beruechtigte Sonnenzeichen praktisch ueber der Stadt, gleich neben dem Buddha thront.) haben wir mit einer kleinen Taxitour abgehakt. Wer Strand erleben will, der ist mit Mui Ne um vieles besser bedient. Die Straende in der Umgebung von Nha Trang haben wir freilich nicht gesehen - irgendwie wollen wir hier nur weg.
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Perhentian - Pulau Kecil

Von KL mit Air Asia nach Kota Bharu. Klingt exotisch, ist aber eine Grossstadt an der Grenze zu Thailand und Ausgangspunkt für das Übersetzen auf die Perhentian Islands.
Air Asia bietet ein riesiges Streckennetz mit den drei Drehkreuzen KL, Bangkok und Jakarta. In Kürze sogar bis nach Australien. zu Preisen von 10-40 EUR. Die Maschinen sind neu, der Service sehr einfach und die Abwicklung erfolgt im LowCostCarrierTerminal (LCCT) am int. Flughafen von KL. Air Asia bietet einen Bustransfer für 9 RM vom KL Sentral. Dort gibt es auch andere Anbieter für 8 RM.

Mit einem Taxi geht die Fahrt über Land zum Pier. In dieser Einöde sieht jede Ecke gleich grün aus und ohne Schilder ist es am Ende ein Wunder, dass der Hafen in Sicht kam.
Nach einer knappen Stunde mit dem Speedboat über eine völlig ruhige See komme ich endlich im Paradies an. Weisser Sandstrand, grünes Wasser und eine Bungalow Siedlung im Dschungelhang. Von Seeseite aus kaum auszumachen, liegen 10 geräumige Hütten um das Impiani Restaurant versteckt im Grün.

Nach zwei Nächten im Impiani wechsel ich auf die grosse Insel Besar zum Paradise Ressort. Auch hier klimatisierte Hütten, die allerdings in der Sanitäreinrichtung wirklich zu wünschen übrig lassen. Nicht empfehlenswert. Zudem geht der Sandstrand in einen seichten toten Korallengarten über. Um die Ecke ist das Ressort "Coral Bay". Die Bungis sind im Vgl teurer aber viel luxuriöser und die nächste Buch auch zum Baden geeignet. Hier kann man auch Seeschildkröten beim Grasen beobachten.
In der letzten Nacht auf der Insel erwache ich nachts das erste Mal überhaupt wegen eines Sturms. Direkt über uns haust ein Tropensturm, dass es einem mulmig wird. Der Donner hallt in den Wänden bis in die Matratze wider und der Regen nimmt kein Ende. Tagsdrauf scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und leugnet jeglisches Unwetter der Nacht.

Tauchschule "Watercolours"
Mit 5 Sternen ausgezeichnet am Strand des Paradise Ressort bietet die Tauchschule kurze Trips im Motorboot mit "Rolle rückwärts" in die Tauchgebiete. Die Divemaster sind alle sehr nett und ausführlich in der Vorbesprechung.
Das Material ist neuwertig und im Anschluss an jeden Tauchgang gibt s Süsses und Getränke.

Tauchgebiete
Wer auf Korallengärten abfährt, ist mit Long Beach Lagoon und Terumbu Tiga gut bedient. Hier gibt es Barracudas, Stachelrochen und Bumphead Parrot Fish - sowie die üblichen Verdächtigen zu sehen. Etwas weiter draussen liegt das Sugar Ship Wreck. Für mich das erste Wrack überhaupt - 18m tief. Tintenfisch und Fischschwärme riesigen Ausmasses tummeln sich dort. Bei uns herrschte jedoch sehr starke Strömung und nur im "Innern" bot sich davor Schutz.
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Koh Phan Ghan

In der Lobby im Menam Hotel hat man uns das Ressort "High Life" in der Haad Yao Bucht empfohlen, weil der Pool so schön und die Bucht so ruhig ist. Bestätigt. Obwohl die Bucht fast etwas zu ruhig war.
Die Anlage liegt auf einem Felsen am Rand der Bucht. Der Blick auf s Meer und den unter uns liegenden Strand ist herrlich. Die Veranda unseres Bungis mit Jaccuzi (ok, nur ne Badewanne auf ner Terasse) ganz am Abgrund war die Krönung. Allerdings zu dritt in einem Bett...naja :-)

Tauchschule "Haad Yao Divers"
Natürlich 5 Sterne. Doch zu unserer grossen Überraschung war das Boot doch sehr sauber und die Küche lecker. Es gab Frühstück und ein anständiges Mittagessen. Selbst Coke war an Bord. Nur muss man fast den ganzen Tag mit einplanen, da es erst mit dem Pick-up zum Pier geht und dann 1 Std bis zur divesite.
Das Material war einen Ticken neuer und in besserem Zustand als bei BigBubble. Tauchvbesprechung und Freundlichkeit waren auch hier top.

Tauchgebiete
Zugegeben wir haben nur eines ausprobiert, weil teilweise mit dem Boot zu den üblichen Verdächtigen in Koh Tao gefahren wird. Allerdings war "Sail Rock" schon ein Knaller.
Der Felsen liegt mehr oder weniger auf halber Strecke zwischen den beiden Inseln und bietet grossen Fisch in unglaublicher Menge. Schulen ohne Ende.
Die Wand von Ox-Eyed-Scad bewegte sich synchronisch mit uns, teilte sich, umringte uns...lustig.
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Tauchen Koh Tao

Die ganze Bucht von BigBubble wimmelt nur so von Backpackern und ist so einfach in Kontakt zu kommen. Tagsüber hängt man auf den Tauchbooten gemeinsam ab, geht dann nachmittags zum Schwimmen in die seichte Lagune. Abends bieten einige Restaurants frischen Fisch und andere Leckereien an. Der Höhepunkt ist das BBQ der Tauchschule mittig der Bucht - einfach dem Geruch nach. Saucen, Zutaten, frisches Fleisch/ Fisch - herrlich. Wunderbar. Lecker.
BigBubble wirbt damit, den alten Flair der Insel zu erhalten. Vor vier Jahren war ich schon mal hier und viel hat sich nicht geändert. Sogar der Bungi von damals ist noch dort; na und die Hundeplage ist im Griff, was nun kein Verlust ist.

Zum Tauchen(lernen) dürfte das wohl mit das Beste Fleckchen sein - günstig, warm und fischig bunt. Mein Tauchhöhepunkt von diesem Urlaub bleibt die Begegnung mit Haien. Absolut faszinierend wie diese Tiere sich elegant und so überlegen selbstbewusst unter Wasser bewegen. Die Aura grenzt an Arroganz und jede noch so kleine Bewegung sagt: " Das hier ist mein Aquarium und hier bin ich der Boss". Schade eigentlich, dass diesen Tieren so nach dem Leben getrachtet wird. Es sterben jedes Jahr um ein Vielfaches mehr Menschen an Bienenstichen als Haibissen - Steven S hat dieser Spezies einen Bärendienst erwiesen. Ich fand sie vorher schon irgendwie cool, doch eine Begegnung (wenn auch nur auf 5m) verändert den Blickwinkel.


Tauchschule "BigBubble"
Mit 5 Sternen (gibt es irgendwo hier eine mit weniger ?) ausgezeichnet, besticht BigBubble mit fast stoischer Gelassenheit und erzwingt somit sogleich das entspannte Asienurlaubsgefühl. Die Divemaster sind alle sehr nett und ausführlich in der Vorbesprechung.
Das Material ist in Ordnung und die Verplegung an Bord mit Wasser/Tee und Keksen/Suppe sichergestellt. Der Transfer mit dem Longtail ist bei Seegang etwas abenteuerlich und der Umstieg auf s Tauchschiff durchaus eine Herausforderung.

Tauchgebiete
Koh Tao bietet von allen drei Inseln an der Ostseite Thailands die grösste Vielfalt und kürzesten Anfahrtszeiten. Hervorzuheben ist "Chumpon Pinnacle" wo Haie an der Tagesordnung sind. Diesen Fischen zuzuschauen ist nicht nur aufregend, weil einem der Puls bis in die Schläfen schlägt, sondern vor allem weil die Art der Fortbewegung so elegant und schörkellos ist. Faszinierend. Wir tauchen alle wieder auf, ohne dass Blut vergossen wurde.
Ein weiterer schöner Platz zum Tauchen ist "Aok Leuk".
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