USA: Kurze Stippvisite in Los Angeles

Mit zwei Stunden Verspätung kommen wir in LA. Zum Glück geht die Einreiseprozedur sehr schnell und nur 30min später sitzen wir in unserem Mietwagen.

Tag 1 verbringe ich mehr oder weniger im Abercrombie und dem Camarillo outlet. Meine Güte, mir war nicht klar was man alles kaufen kann ?! Das Wetter ist herrlich sonnig, aber durchaus frisch. Von der Umgebung sehen wir nicht viel. Das steht für die folgenden Tage auf dem Programm.








Tag 2 beginnt ähnlich früh. Um 6 Uhr muss Philipp aufstehen, um an einer Telko teilzunehmen. Wir machen Frühstück und düsen Richtung Malibu los, am PCH 1 entlang. Surfer gucken, Strandhäuser bestaunen und kurvige Hügel mit dem Auto erklimmen. Nachmittags ist der Hollywood Blvd dran - Sterne gucken. Nach der Tour am Morgen darf auch mal der typische Tourikram nicht fehlen.
Um 15:00 Uhr finden wir uns auf 3 rd Street in Santa Monica ein. Apple verkauft heute das iPad mit 3G. Die Schlange ist nicht allzu lang, doch zum Verkauf um 17 Uhr wird das volle Obstmotivationsprogramm geboten. Inkl kreischender Mitarbeiter, die "high 5" an der Menge vorbeirennen. Nur damit das klar ist: ich habe mich erst um kurz nach Vier eingereiht und habe das iPad um 17:32 gekauft. Nicht so schlimm, also.
Aus Marketing Sicht ein Renner. Mein eigener Verkäufer holt mich ab, verkauft und berät mich. Apple ist einfach kundenorientiert !

Mit Henrik - Mitbewohner von Philipp und Sonia - tauchen wir im SLS Hotel noch spät abends in die Szene ein. Vorher waren wir kurz auf dem Sofa eingenickt. Der Türsteher fegt uns um 2 Uhr aus dem Hotel, Sperrstunde.





Tag 3 dient der netbook Jagd. Endlich werden wir fündig. Nein keine Bange, ich (!) habe mir keins geholt. Anschließend fahren wir Highland Ave gen Norden zum Mullholland Dr. Nebst Aussichtspunkt über dem Hollywood Bowl bietet sich die Strecke hervorragend zum Schwärmen an: welches Haus würde ich kaufen, wenn ich Geld hätte? Coldwater Cyn links ab Richtung Beverly Hills und unter den Palmenalleen des Canon Dr rein ins teure Viertel von BH. Rodeo, Beverly und Wilshire sind die wohl bekannten Str.Namen der Gegend.
Den Nachmittag lassen wir lässig in Venice auf der Veranda ausklingen. Mittlerweile herrscht auch eine T Shirt Temperatur, denn der Wind hat nachgelassen.
Für 20:30 haben wir auf Abbot Kinney einen Tisch beim Spalenier. Im "other room" trinken wir mit Philipp und Sonia noch einen Wein. Wen treffe ich da ? Bianca, Ex Mitarbeiterin von der Ex Audi Agentur. Kleine Welt. Die Mädels sind angeschwipst und nicht müde, als wir zu Hausen sind. Spontan wird eine Fl Wein geköpft und die Herrschaften saufen und rauchen auf der Veranda.







Tag Nr. 4 bricht an. Wieder nur bis 6:00 gepennt. Die Couch kann s eigentlich nicht sein. Die ist bequem. Senile Bettflucht :-)?
Philipp hat sich einen neuen Designertisch rausgelassen und der alte gehört ins Büro. Vorher muß er aber dem Farbtrend des Hauses angepasst werden. Also im "Hardware Store" auf Lincoln Schmiergelpapier und Farbe kaufen und los geht's. Hier haben die Läden ja auf am Sonntag. Die Prozedur dauert nicht lange und der Tisch hat die erste Schicht weiße Farbe drauf. Anschließend ein ruhiges Schwätzchen auf der Veranda und dann noch ab nach Venice mit dem Fahrrad. Am ocean front walk entlang gen Santa Monica. Am Pier bummeln und zurück ins wilden Treiben von Venice. DienSchausteller am Strand sind immer wieder sehenswert. Gemütlich radeln wir durch ruhige Straßen zurück. Der Tag neigt sich dem Ende und die Etappe 2 nähert sich - Cook Islands.

Position:Courtland St,Venice,Vereinigte Staaten

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Premiere in LAX

Wenn ich reise, passiert ja meist irgendwas. Allerdings habe ich noch nie einen Flieger verpasst ! Nicht mal mein Gepäck hat s geschafft, dabei war ich 1.5 Std vorab am Flughafen.
Hier läuft das ja so, dass man nach dem Einchecken das Gepäck noch in die Sicherheitsschleuse bringen muss. Die übliche Prüfstelle wurde mir verwehrt und eine am Ende des Terminals empfohlen. Vermutlich war die Ansage falsch, weil da andere Fluggesellschaften abgefertigt werden. Letztlich kam ich am Gate an, als das Flugzeug gerade angeschoben wurde.

Nach dem Einchecken muss der Fluggast das Gepäck höchstpersönlich zum Röntgen tragen. Warum ? Keine Ahnung. Standrechtliche Erschiessungen habe ich noch nicht erlebt :-)
Neuer Tag, neues Glück. Heute bin ich 2.5 Std früher da. Mann mann mann.
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Lake Tahoe/ Reno

Moinsen aus Reno, NV.

Im Rahmen meines Meilenzerknitterprogramms steht auch Lake Tahoe auf dem Tablett. Mein Reiseagent Sven hat im Internet das unglaubliche Angebot von US$ 75 fuer einen Flug mit 3 Uebernachtungen gefunden. Vielleicht sollten wir ein Buch schreiben, wie man in USA guenstig verreist. Andererseits, wer will hier wirklich noch hin ?
Am Flughafen wird man 2 mal durchleuchtet und mindestens 2 mal auf 5m Wegstrecke um Ticket und Reisepass gebeten. Naja und abgesehen von berauschender Natur und ein wenig Glamour...ich empfehle wirklich jedem sozial/ gesellschaftlich interessierten Reisenden den Abstecher nach Reno, NV. Auf dem Weg dahin, kann man ja kurz mal alibimaessig am Lake Tahoe vorbeischauen und sich dem Massentourismus von TUI und LTU anschliessen. Dann aber ab in eines der Kasinos vor Ort, und Augen auf beim Automatenlauf.
Wer Vegas fuer laut, schrill, blinkend und teuer haelt, ist hier genau richtig. Die meisten Gaeste koennen sich kaum aus eigener Kraft fortbewegen, sei es bedingt durch Gehhilfen oder Drogeneinfluss - oder beides. Ganze Strassenzuege sind sind so belebt wie Berlin nach einem Atombombeneinschlag. In den Kasinos arbeiten Eingeborene, die irgendwie nicht weggekommen sind.
Genug gezetert. Die Gegend ist ja beruehmt fuer diese Pfuetze oben in den Bergen. Nach Kartenstudium und Sven s Sieg ueber seinen GPS Handheld/PDA/Navigator konnte es dann auch endlich losgehen. Diamond Peak sollte fuer heute den Anfang geben. Die Schneelage ist bescheiden und betraegt laut "Herstellerangaben" 50-100cm. Gleich vorweg, es wird gelogen, wie es die Schluchtenscheisser aus Deutschlands Sueden nicht besser koennten. Doch Gemach Gemach; obwohl ringsrum alles gruent und blueht, koennen wir uns auf einer guten Piste austoben. Kaiserwetter herrscht auch noch und dieser amerikanische Bodensee ist der Kracher. Umgegben von unzaehligen 2-3 Tausendern mit ueppiger Nadelwaldvegetation liegt marineblau der See Tahoe. Diamond Peak ist eines der vielen Skigebiete um den See herum und teilt sich lediglich mit Homewood die Naehe zum Wasser. Man faehrt praktisch in den See. Fantastisch.

Squaw Valley Nachtskilaufen machen wir morgen, falls wir nicht eingeschneit werden - auf dem Wetterradar naehert sich eine Sturmfront. Die kam auch und brachte Schnee, den ganzen Tag lang. Herrlich. Auch wenn das Skigebiet nicht wirklich sichtbar war, so bietet es zahlreiche Varianten und nachher sogar "freeriding". Nach einer Pause ging es am spaeten Nachmittag nochmal raus. Bei Flutlicht zu fahren, kannte ich bereits, doch in einer Gondel ueber eine Schneelandschaft in der Nacht zu schweben ist unwirklich.

Am dritten Tag hatten wir uns Northstar vorgenommen. Abgesehen von der Aussicht bei Diamond das beste Skigebiet von den dreien. Es muss hier wahrlich ein Traum nach tagelangem Schneefall sein. Ein paar Abfahrten werden bearbeitet, waehrend die Masse unberuehrt bleibt. Dazu gesellen sich unzaehlige Abfahrten inmitten von Baeumen und Straeuchern mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.


*Film wird geladen, bitte warten. Aus rechtlichen Gründen ohne Ton*


An der Mittelstation wird gerade ein Ritz-Carlton hochgezogen, womit wir bei den Liftpreisen sind. Mit US$ 65 liegt Northstar fast auf Mammoth Niveau, bietet aber Varianten und moderne Lifte. Es sei nur erwaehnt, dass uns ein "Rasta-man" Coupons fuer US$ 25 verkaufte und wir so Geld sparten. Naja, schliesslich hat der Trip ja bereits schon genug gekostet
An einem Bergkamm kann man sogar den See Tahoe wieder sehen, wenn auch nur sehr begrenzt, aber immerhin. Unterm Strich ist das Gebiet rund um den See auf jeden Fall eine Skireise wert und ich wuensche jedem etwas mehr Glueck mit dem Schnee. Er war ok, aber gerade mit Hinblick auf die "freeriding" Pisten sollte meterweise davon liegen.
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Wochenende Philadelpia

Ueber's Wochenende in die Ostkuestenmetropole.
Zu meinem Erstaunen ist PHL die 5. groesste Stadt der USA, bietet aber gleichzeitig europaeischen Kleinstadtflair. Enge Strassen mit Alleen und Backsteingebaeude in einem strikten Karomuster. Es lohnt sich einfach nur durch die "Altstadt" zu strohnern und dabei in einem der vielen Restaurants zu speisen. Lecker.

9/11 muss als Alibi fuer wirklich jeden Schwachsinn herhalten. So ist ja in PHL die beruehmte Glocke aufgebahrt. Auf einem grossen Platz steht ein Glasgebaeude, dort innen drinnen das Klingelgeraet. Das Glas soll natuerlich den Blick auch von aussen ermoeglichen. Soweit die Theorie.
Mit ca 7m Entfernung steht nun ein huefthohes Absperrgitter und alle 50m ein privater Sicherheitsmann. Das soll Terroranschlaege verhindern. Da staunt der gewaltverschonte Deutsche, wie das einen Anschlag erschweren soll bzw. welcher Terrorist so daemlich sein kann, eine Glocke in die Luft zu sprengen. Naja.
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Hawaii Kreuzfahrt

Am Montag, den 04. Sept beginnt die Reise in Los Angeles mit dem Flug nach Honolulu auf O'ahu. Nach dem Transfer zum Schiff, Einchecken, Durchlaufen der strengen Sicherheitsmassnahmen und letztlich der Notfallprozedur an Bord, lohnt sich kein Ausflug nach Waikiki.
Um 18:00 werden Segel gesetzt, bzw die Turbinen angelassen und Kurs auf Hilo auf Big Island (Hawai'i) genommen. Wir sind etwas ueberfordert und ergeben uns einer vom Reeder angebotenen Tour. Mit dem Bus zu Wasserfaellen, entlang einer Kuestenstrasse, ins Tsunami Museum und schlussendlich zur Schokoladenfabrik von Hawai'i. Die Akaka Wasserfaelle waren interessant, ebenso die Kuestenstrasse. Der Rest, naja.
Eingesperrt in einen Bus mit Rentnern und einem Busfahrer mit Witzen in englisch, die mir mein Vater im Kindesalter erzaehlte, liess uns schnell den Entschluss fassen morgen einen Mietwagen ins Auge zu fassen.
Am Mittwoch in Maui (Kahului) gehen wir auf eigene Faust los.

Mit dem Jeep Wrangler den Hana Highway im Nordosten der Insel entlang. Ein voller Erfolg, sehen wir neben dem schwarzen Sandstrand auch noch diverse Wasserfaelle und den Blue Pool. Dies ist ein kleines Becken am Fusse eines Wasserfalls, in dem man baden kann. Nun an sich nichts besonderes, nur mit der Kleinigkeit, dass keine 10m weiter der Pazifik mit mannshohen Wellen an die Felsen peitscht. Es ist nicht einfach, diesen Wasserfall zu finden, doch der Weg entlang der sehr kurvigen Kuestenstrasse Hwy 360 lohnt sich in jedem Fall.
Der Hwy bietet zudem unzaehlige Aussichtspunkte auf wunderschoene Klippen, Felsen, gruene Vegetation und romatische Wasserfaelle.

Da die Strasse hinter Hana relativ schlecht wird und uns noch laenger Zeit gekostet haette, haben wir in Hana umgedreht. Die Fahrt dauert in eine Richtung ca. zwei Stunden; ein paar Stops an Klippenueberhaengen oder Wasserfaellen eingerechnet. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Strecke von ca. 30mi, aber die angeschlagenen 15mi Geschwindigkeitsbegrenzung haben bei den Haarnadelkurven und einspurigen Bruecken durchaus Ihre Daseinsberechtigung.
In der Naehe von Hana liegt auch der Wai'anapanapa State Park, dessen Hauptattraktion ein leicht zugaenglicher Strandabschnitt mit schwarzem Lavasand ist. Weiter westlich am Highway sollte man in die Ulaino Rd einbiegen, um an den sogenannten Blue Pool zu gelangen. Diverse Schilder weisen den Touristen daraufhin, dass dies eine private Strasse ist oder der Zugang zu der Sehenswuerdigkeit gesperrt ist. Allerdings duerfte das ein boeser Streich der Anwohner sein.

Diese sind dann aber wiederum so dreist und kassieren USD 2 fuer s Parken - je nachdem ob man 10 oder 20min laufen will. Der Waldweg fuehrt direkt aus dem Wald hinaus in eine Bucht mit schwarzem Kies. Hier an der Kueste entlang links halten und der Blue Pool taucht auf - ein ca 15m hoher Wasserfall, der sich in eine kleines Becken ergiesst. Dies fliesst direkt in den Pazifik ab. Wie bereits oben beschrieben, ist der vom "Pool" nur durch ein paar schwere schwarze Gesteinsbrocken getrennt. Entlang der Kuestenlinie stemmen sich schroffe Felsformationen gegen die Brandung und laden ein zum Tagtraeumen. Gleiches gilt fuer die Felsen am schwarzen Strand.

An Tag Zwei auf Maui stellen wir mit Staunen fest, dass es eine Walmart Tour gibt. Da fliegen doch tatsaechlich ein paar Amis mind. fuenf Std mit dem Flieger und schaukeln 2 Tage auf See, um sich dann per Bus in einen Wal Mart fahren zu lassen. Nichts gegen diesen Markt, ganz im Gegenteil, nur als Sehenswuerdigkeit ?
Die Miete fuer den Jeep wird glatt um ein paar Stunden verlaengert und die Westseite der Insel erkundet. Auch hier lohnt sich jede Minute. Im krassen Gegensatz zu gestern ist die Landschaft ausgedoerrt und braun. Nicht minder interessant, aber eben doch ungewoehnlich, dass auf einer kleinen Insel solch unterschiedliche Klimas nebeneinander koexistieren koennen. Spaeter auf unserem Trip lernen wir auch noch, dass es auf einer Insel den nassesten Punkt der Erde gibt - doch dazu spaeter.
In Lahaina hat uns der Tourismus wieder. Hier gibt es alles was das (Surfer) Herz begehrt. Sogar ein Hard Rock Cafe. Weiter noerdlich beginnen dann auch prompt die Hotelburgen mit Golfplaetzen. Die sind hier ueberall und ich frage mich wirklich, was in Teufel's Namen mich dazu bringen sollte um die halbe Welt zu fliegen und dann einen kleinen weissen Ball durch die Luft zu dreschen. Aber jedem das seine.

Kurz hinter den Hotels wird die Strasse wieder schmal, die Fahrt langsamer und wir stoppen mehr oder weniger zufaellig genau da, wo wir hinwollten: Olivine Pools. Ja, schon wieder ein Pool. Auf einem Felsvorsprung haben sich kleine Pfuetzen gebildet, in denen man schwimmen kann. Dabei tobt das Meer um einen herum. Das muss man gesehen haben, um es zu glauben.
Die Umrundung des Westzipfels von Maui endet mit der Durchfahrt von dem Doerfchen Kahakuloa und der folgenden engsten aphaltierten Strasse. Hier lautet das Prinzip vor der Ecke zu hupen...

Es ist Freitag und wir wieder auf Big Island - diesmal auf der anderen Seite in einer Stadt namens Kona. Vielleicht liegt es an uns oder an der Motivation und dem fehlendem Enthusiasmus, doch auch hier bleibt das grosse Erlebnis aus. Wir streunern ein wenig in der Stadt herum, finden erneut ein Hard Rock Cafe (nein, wir waren weder in dem einen noch dem anderen). Eigentlich wird die Zeit genutzt um was einzukaufen. Zudem gibt einer unserer Reisefuehrer irgendwie nichts her und deswegen legen wir uns wieder faul auf s Schiff. Die naechsten zwei Tage werden denn auch wieder anstrengender.
Am Abend haben wir um 17:30 im schiffseigenen Steakhaus Cagney's einen Tisch reserviert. Fuer USD 15 pro Person kann die Karte rauf und runter bestellt werden. Das Filet Mignon 6oz, medium mit einer Folienkartoffel soll's sein. Der Abend birgt zwei Ueberraschungen. Zum Einen ist happy hour und das ganze kostet nur 7.50 und zum Anderen ist dieses Stueck Fleisch wohl mit das Beste, was ich je gegessen habe - und ich habe schon viel Steak gegessen. Vom Kellner lernen wir, dass eine Farm in Ohio namens Durahm Ihre Viecher nur Grass fressen laesst und NCL dort das Fleisch bezieht. Natur die man schmeckt !

Wir legen im Hafen von Nawiliwili in Kauai an und werden ganz bequem von einem Bus des Autovermieters direkt am Pier abgeholt.

Erneut sticht die Wal Mart tour ins Auge *kopfschuettel* Vom Flughafen zum Wailua Marine State Park in oestlicher Richtung. Vorbei an Wasserfaellen und Sandstrand bis zum Leuchtturm bei Kilauea. Auf dem Rueckweg zum Hwy sollte ein Halt bei der Island Soap factory eingelegt werden. Aehnlich wie in einer Parfumerie kann man sich hier die Seife in diversen Formen, Farben und Konsistenzen zulegen. Auch ein Surferbalm fuer Hautprobleme, dass das Magazin "Instyle" als Haarpflegemittel zweckentfremdet hat.
Die Grotten nahe der Hanalei bay sind dann doch nicht so aufregend und kurz danach endet auch die Strasse. Hier geht es nur zu Fuss weiter entlang der Na'Pali Kueste. Doch das heben wir uns fuer morgen auf, da ist naemlich der Helikopterflug angesagt.

Mit Blue Hawaiian starten wir, pilotiert von einem Oesterreicher, auf einen 50min Flug ueber die Insel Kauai. Das, obwohl es kurz voher noch in Stroemen regnete. Das stellt sich nun allerdings das entscheidende Vorteil heraus, sieht man doch unzaehlige Wasserfaelle, die durch den Niederschlag genaehrt wurden. Die Bilder des Ueberflug des Waimea Canyons und entlang der Na'Pali Kueste sind einmalig. Einige Fotos durch die Scheibe des Hubschraubers gelingen sogar ohne Spiegelung. In mitten der Insel fliegen wir auch am ??? vorbei. Einem Berg, der immer in Wolken liegt und als nassester Punkt gilt. Hier fallen in einem Jahr pro square feet ca. 11m Regen. Das nennen ich wirklich feucht.
Das letzte Stueck nach O'ahu beginnt bereits am Sonntag gegen 14:00. So zieht bei Tageslicht die Na'Pali Kueste an uns vorbei, bevor die Nacht heranbricht. Zum Abschluss ist nochmal Steakessen angesagt und wir werden erneut ueberrascht. Unglaublich so eine Erfahrung auf einem Kreuzfahrtschiff zu machen.

Gegen 9:50 verlassen wir kurz vor knapp das Schiff in Honolulu, O'ahu und mieten uns einen Wagen. UA 84 startet um 21:00 Uhr und die verbleibende

Zeit nutzen wir fuer einen Ausflug an die Ostseite der Insel. An der Kuestenstrasse finden wir eine kleine atollartige Steinmauer im Wasser. Ja, wir haben es gefunden - das Anwesen wo der Held "der" coolsten Serie fuer Brusthaartraeger wohnte. Eins zu eins wie im Film.
Entlang der Kueste hangeln wir uns an endlosen weissen Straenden vorbei bis zur legendaeren "north shore". Die Wellen sind um diese Jahreszeit natuerlich nicht wie in "Gefaehrliche Brandung", doch es wimmelt nur so von Surfern. Dieser Abschnitt der Insel ist um Lichtjahre schoener und interessanter als das weltberuehmte Waikiki. Dieser Strand koennte im Grunde an jedem anderen Platz der Welt sein, wo die Sonne scheint: Miami, Palma, Phuket. Die Leute liegen wie die Sardinen an einem herrlichen Strand vor blaugruenem Wasser und haben Betonhochburgen im Ruecken. *waaaargh*
Da die Zeit noch ausreicht, nehmen wir Pearl Harbor auch noch mit. Eine weitere Enttaeuschung. Ein altes U Boot mit angeblich - seit Pearl Harbor - der Film und G W Bush glaube ich denn Amis nichts mehr ! - beruechtigtem Erfolg in zweiten WK liegt vor Anker und am Ufer weht eine Flagge mit einer Gedenktafel. Wir finden auf der Seite S-Z mindestens zwei Deutsche die in der Arizona umgekommen sind. Das Schiff liegt noch immer im Hafen; unterm Kiel der Missouri, auf der der Friedensvertrag mit Japan unterschrieben wurde. Dort tuckelt ein Boot hin. Also aufregend ist das nicht.

Die Inseln von Hawai'i sind definitiv eine Reise wert und die Kreuzfahrt bietet eine gute Gelegenheit einige zu erkunden. Allerdings sollte man die Ausgaben neben Flug und Schiff nicht unterschaetzen. Pro Person kamen nochmal ca. USD 800 hinzu - und der Alkohol floss nicht in Stroemen, im Gegenteil.
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Babyblau - 911er

Auf einer Webseite habe ich ihn gefunden. Ein Kollege von VW Design ist Porschefan und kommt beim zweiten Mal mit.
Das Baby ist trocken, rostfrei (nicht die Regel) und elektronisch komplett fehlerfrei. Selbst der Tempomat geht noch.

Die meisten 911er Carrera Targa (Coupes sind super schwer zu finden) mit Bj. 84-86 liegen so bei 16.000 US$. Man sollte aber handeln und nicht zu knapp !

Ab zum Spediteur in Longbeach.
Auf seiner letzten Fahrt in Kalifornien spendier ich dem Kleinen nochmal die Aussicht auf den Pazifik, bevor er erstmal fuer vier lange Wochen in einem dunklen Container eingesperrt wird. Evelyn hat mir jedoch versichert, dass er nicht einsam ist.

Kontakt Spediteur:
E&M International Transport
Tel:310-725-7016 Fax:310-868-0103

Fakten:
Das Auto steht ca. 1 Woche beim Spediteur und wartet auf die FBI Freigabe. Anschliessend wird der naechst verfuegbare Container gesucht und in 28 Tagen faehrt der Frachter nach Bremerhaven.
Um in Kalifornien von A nach B zu kommen, gibt es daily permits. Einfach zur DMV (gibt s so ziemlich ueberall und entspricht in etwa unserer Zulassungsstelle) fahren und dort eine fuer ca. US$ 20 kaufen. Die Felder ausfuellen - fertig. So kann man die Steuern bei der Anmeldung in Kalifornien sparen (8.25 % vom Kaufpreis). Doppelsteuerabkommen oder Rueckerstattung ? Fehlanzeige !

=> Ab 6 Monate Zulassung und (!) einem Aufenthalte von 12 Monaten (die Absicht reicht auch - Belege) und der dt. Staat verlangt weder Zoll noch Steuern. Hier gilt der Wagen als Umzugsgut.

Kalkulation:
Kaufpreis des Autos.................................................
Fracht und Hafengebuehr Longbeach.......1050 US$
Hafengebuehr Bremerhaven.......................450 US$
ggf. Versicherung....................................................
>>>Summe bilden

10% Zoll auf die Summe
danach
16% MwSt

Ueber die Spedition entrichtet man vor der Abholung des Wagens in Deutschland die Fracht, Zoll, und Steuer. Damit ist das abgehakt. Mit dem Taxi in den zollfreien Bereich und das Auto holen. Eine 8 Tage Nummer kostet 30 EUR. Am Zoll noch die Unbedenklichkeitsbescheinigung (fuer die Zulassung in D) abstempeln lassen. Fertig.
Das kalifornische Kennzeichen habe ich auf dem Wagen draufgelassen und bin in meine Heimat gezuckelt. Ok, beim Porsche macht der Zoll wegen TUEV keine Zicken und funktionieren sollte er ja auch. Ansonsten eben mit dem Haenger hochfahren.
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Flugmisere

5:15 Der Wecker geht. Raus aus dem Bett, Koffer einsammeln, Schnellprüfung - alles am Mann. Raus in den lauen noch jungen Julitag in Beverly Hills. Am Horizont tauchen die vertrauten Xenonscheinwerfer des A8 auf und meine Limo rauscht an. Ab zum Flughafen.

Vor Ort in die "Elite Schlange" und Check-in. Nach langem Hin und Her habe ich in allen drei (ja drei !) Maschinen Notausgangssitze. Der Flug nach Houston verläuft reibungslos. Im Flieger nach Newark, NJ docken wir fast pünktlich ab und kommen ganze 10m weit. Dann wieder vorwärts zum Finger. Die Durchsage lässt mein Herz einen Aussetzer machen: Wir fliegen in zwei Stunden weiter, Anschlussfluege werden ggf nicht erreicht. Sturm in Newark.
Na, klingelt's ? Ich fliege wieder.
Es geht dann schon früher (1.5 Std) weiter. In Newark angekommen die gute Nachricht. Mein Flieger nach Frankfurt ist noch da. Nur ein Gate nebendran steht die 757 und wartet nicht nur auf mich. Nach über einer Stunde am Gate geht s dann los. Auf dem Taxi stehen wir dann weitere 60min rum. Ich schicke kurz vor Ablfug noch eine SMS nach D wegen Abholen. In der Summe drei Std. plus Verspätung.

Es ist ein wenig holprig beim Start und in der ersten Stunde, aber letztlich landen wir in Frankfurt um 12:25 Uhr statt um 9:25. Selbst meine Koffer sind alle da. Inkl der von Sven. Der flog mit LH direkt nach Frankfurt und mein Papa hat ihn im Terminal 1 abgepasst. Gegen 14:30 sind wir in Fulda - 5:30 Uhr in Los Angeles. Perfekt.
Eigentlich bin ich ganz fit. Was mich wundert. Habe zwar vorm Notausgang auf dem Boden für ne Std geratzt, aber das war s auch schon.
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Das Land der unbegrenzten Dämlichkeiten, Teil 2

Es ist Karfreitag.
Wenn ich das nicht zufällig aus Deutschland mitbekommen hätte, Ostern wäre dieses Jahr glatt an mir vorbeigerauscht ohne es zu merken. Ok, im Sand Osterhasenohren zu tragen und grüne Nester zu verstecken macht offensichtlich wenig Sinn. Aber sonst ist hier alles relativ "normal", wenn ich den Vergleich zum Weihnachts"bohei" ziehe. Aber vielleicht findet Ostern dieses Jahr in USA nicht statt, weil die Industrie aus Furcht vor Klagen unserer jüdischen Mitbürger keine Alternative zu "Happy Easter" gefunden hat. Schon wieder "Happy Holiday" ist ja ein bisschen inflationär, oder ? Winking
[die Bemerkung über Menschen jüdischen Glaubens ist weder rassistisch noch antisemitisch, sondern beruht auf der Information, dass "Merry X-mas" wegen Bemerkungen aus eben diesem Glaubenslager abgeändert wurde]
[[ Eigentlich ist es ziemlich traurig, dass ich den ersten Kommentar überhaupt schreiben musste, oder Sad Also ich nehme ihn zurück. Ich scheisse auf politische Korrektheit. Es ist wie s ist, basta]]

Natürlich kann ich nur für Kalifornien, Florida und Georgia (da war ich 1998) sprechen, doch hier scheint es niemanden zu geben, der auch nur ein bisschen religiös ist.
Komisch, oder? Darf man doch auch hier nicht oben ohne am Strand liegen, weil die Puritaner eine Gefährdung Ihrer kleinen halslosen Monster fürchten. Auch der Alkohol wird verteufelt, als käme das Gesöff direkt aus der Hölle und nicht z.B. aus Lynchburg, TN Gasp

Warum ? Nun, alle Geschäfte haben auf. Von morgens bis abends. Doch begehen wir heute nicht den traurigsten Tag in der christlichen Religionslehre - die Kreuzigung Christi ? Wenn das mal nicht ein Tag der Ruhe für einen Gläubigen sein sollte, dann weiss ich aber nicht.
Nur der sonst so bibeltreue Amerikaner macht hier eine Ausnahme, weil dies da ja seine sonst so gepriesene Bequemlichkeit beeinträchtigen könnte. Nicht das Sie, werter Leser, glauben, ich würde mich über einen fehlenden Feiertag echauffieren - oh Nein, auch bei AoA ist dieser hl Tag ein freier Tag. Auch will ich hier nicht behaupten, äusserst gläubig zu sein. Nur diese Doppelmoral ist doch mindestens ebenso bestechend wie alles zum Thema Sex und Alkohol.

Zum Thema Sex & Alkohol
Nun denn, also abends wieder ins LAX auf Hollywood/Las Palmas (hat das schon jemand gegoogled - [wie schreibt man das eignetlich richtig?]?) Dort feiern wir mit Ifti, meinem alten und ersten Bekannten aus LA kräftig bis zum Schluss - also 1:45 Uhr. Doch bevor die Lichterleins im Club angehen, sehe ich ein Päarchen engumschlungen tanzen, an dem noch ein männliches Klammeräffchen hinten an der Frau dranhängt. Naja, so was gibt s auch in D, oder? Als ich aber sehe, dass der werte Herr seinen halben Arm im Minirock von Frauchen versenkt hat, wird mir dann doch etwas anders - neugierig starrt die halbe Tanzfläche auf dieses Trio, dessen Sandwich überhaupt nichts mitbekommt, weil sie abwechselnd die Zunge des einen oder des anderen im Hals stecken hat. Um für Ausgleich zu sorgen, wird natürlisch auch der Tanzpartner gewechselt, damit jeder einmal in den Rock greifen darf Gasp
Als die Tussi dann fast zusammenbricht - nein nein, kein Organismus ! - rettet ein Dritter das arme Dinge und hält sie mit seiner Zunge aufrecht. Ein echter Ritter also. Aber so ein Stück Frau wiegt schon ein wenig was und irgendwann klappt sie dann doch zusammen. Die Türsteher haben nun endlich Mitleid und schleifen sie raus auf die Gasse. Als wir dann unseren Wagen holen steht sie an der Ecke von der Disse, umringt von notgeilen Typen und kotzt sich die Seele aus dem Leib. Eine der letzten Zungen - oh, äh Vodkas - war wohl schlecht.

In diesem Sinne: Prost und falls für mich irgendwer den Respekt vor Frauen wiederfindet, meine Adresse ist bekannt. Ich geh jetzt bitterlich weinen.

Zum Thema Führerschein
Tränen vergiesse ich auch öfters mal des Nachts auf US Strassen. Was mir hier immer wieder auffällt ist die erschreckend hohe Anzahl von Nichtskönnern. Damit meine ich jetzt nicht Fahrerinnen, die in schnellen 20 Zügen einparken können. Nein, ich rede von Nichtskönnern. Fahrerinnen die die sprichwörtliche Schubkarre oder Eselskarre geführt haben und nun hinter dem Steuer eines Automobils sitzen.
Auch wenn das hier rassistische Ausmasse annimmt, so lade ich jeden ein, hier mal herzukommen - die schlimmsten Fahrer kommen meist aus den Ländern, wo man wahrscheinlich aufgrund dauernden Sonnenscheins immer die Augen zusammenkneifen muss. Wenn es dann noch eine Frau ist, die den Sitz so weit vorne ans Lenkrad gestellt hat, dass es sogar mit A Körbchen mit dem Atmen eng und der Gurt zu kurz wird, dann heisst s besser rechts ran - und ein Stossgebet zum Himmel.
Naja und wenn man dann soweit vorne sitzt, ist es mit der Bedienung des Automobils auch nicht so einfach. Einige Schalter kann man dann vermutlich gar nicht mehr sehen. Kein Hersteller wird einem Aussenspiegel diesen Winkel angedeihen lassen, damit da noch was gesehen wird - ausser Audi natuerlich: Habe ich neulich zufällig beim Waschen entdeckt. Da dreht man am Schalterchen und schwups sind die Spiegel angeklappt. Ist auch gut für enge Parklücken oder eben Fahrerinnen, die die Nähe zum Lenkrad lieben. Ein Hoch auf unsere TE - super Jungs.
Äh wo war ich ? Ach ja richtig, die Erreichbarkeit der Schalter. Ein bestimmter Schalter scheint da, unabhängig von Modell und Marke, regelmässig betroffen zu sein. Der Lichtschalter. Ich glaube dass man nach 2 Stunden nächtlichen Herumdüsens mehr Totalversager ohne Licht sieht, als in D in einem gesamten Autofahrerleben.

Beim Thema Auto gebe ich noch was hinsichtlich Führerschein zum Besten:
Nachdem ich mich bereits Tage vorher für die Prüfung angemeldet hatte, bin ich morgens um 08:30 zur DMV gegangen. Tja und ich durfte sogar rechts raustreten und eine Abbkürzung nehmen - war fast so wie bei der Telekomwerbung mit der Arche Noah "Wir haben reserviert, telefonisch" Winking
Reisepass, Post von den E Werken (ID, dass ich da auch wirklich wohne), alter Georgia license, Social Sec No und 26 US$ habe ich am Mann. Noch einen Wisch ausfuellen und schon darf ich an Fesnter 6.
Kurzer Sehtest - kein Wunder, dass die hier alle ohne Licht fahren Winking und dann meine Ansage: "Hallo liebe DMV Angestellte, ich habe meinen dt. FS verloren (höhö) und bräuchte dringend Ersatz. Aber ich hatte mal in 1998 in Georgia einen US FS und vielleicht kann ich mir so die praktische Pruefung sparen ?" *lieb blinzel, herzlich lachend*
Falls ich weiterkommen will, soll ich unterschreiben und der FS aus US ist in 2002 abgelaufen. Ok, somit war klar, ich muss zur Praxis. Von Fenster 6 zum Fenster Foto. Lächeln, Mütze ab, Fingerabdruck (!!!) und dann zum schriftlichen Test. Hier wird mir gesagt, dass ich keinen Termin für die Praxis brauche - grosses ? bei mir.
Beim Schriftl Test hockt ein Aufpasser russischer Herkunft und liest einen Roman. Er ist genervt, dass wieder irgend so ein Trottel einen Test machen will und er aus seiner Geschichte gerissen wird.
Ich also 36 Fragen angekreuzt und wieder zu ihm hin. 6 Fehler von 6, ich hab s geschafft. Als ich eine Antwort wirklich nicht verstehe, frage ich Wladimir, der aber nur grunzend mit den Schultern zuckt und sich dem PC widmet. Ok, dann mache ich eben genau das ab heute immer falsch Gasp Hilfe.
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Die Christen gehen auf die Strasse

Nach getaner Arbeit (einem Plattenlabel VP und A8 Kunden ein wenig den Bauch gestreichelt) beschliessen Sven und ich, "DaVinci Code" anzusehen. Heute ist weltweit Premiere und den Gedanken haben auch andere. Die ersten zwei Kinos sind im Internet bereits ausgebucht und auch persoenliches Erscheinen aendert nichts.
Also ab in den Apple Store in "The Grove" und online Verfuegbarkeiten pruefen / und tatsaechlich haben wir in Westl Hollywood Glueck. Dos Kartos und ab ins Auto. Dort angekommen stehen die Leute bereits um einen Block an, weil es in US keine Platzvergabe gibt. Ja ja, so ist das hier Das Land des Fortschritts.
Wir bekommen trotzdem noch einen guten Platz und werden dort sogar mit leichtem Christengemurmel musikalisch und moralisch auf den Film eingestimmt. Wie ich gelesen habe, drehen auch die Kirchenoberhaeupter in Europa ein wenig am Rad. Naja, was ist denn eigentlich dabei, wenn Jesus auch mal Spass haben wollte und den Kondom vergessen hat ? Macht das irgendwie die coole Nummer vom Brot und dem Wein, oder die Copperfield action mit dem "gehen ueber Wasser" weniger einzigartig ?
Also ehrlich...

Zumindest sind keine Schreihaelse zugegen, die einem ins Ohr plaerren, wie schlimm Hollywood ist und man nur einen anbeten duerfe, naemlich Gott. So geschehen bei den Golden Globes und Oscars. Diese Fanatiker sind auch ohne Gürtel mit länglichen Paketen und Schnüren unglaublich laestige Gesellen.

Da Vinci Code ist mit Tom Hanks als Kunstexperten besetzt. Interessanterweise habe ich keine negativen noch positiven Gefuehle fuer den Film. Da ich das Buch vorab gelesen habe, konnte ich natuerlich einiges vorausahnen, fand dies aber gut umgesetzt. Auf jeden Fall nette Kinounterhaltung.

Wert an der Kinokasse: 6 von 10 Euro
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Video vom Ocean Front Walk

Folgendes Video wurde im Rahmen des Firefox Browser Wettbewerbes von Fans erstellt und hat den ersten Preis gewonnen.
Die 8.3MB Quicktime Sequenz zeigt exakt den Abschnitt des Ocean Front Walk, den ich bewohne. Also viel Spass....
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Vielflieger und Ihre Probleme

04.07.05
Bereits auf meinem ersten Flug nach Detroit war das Gepaeck nicht da - kenne ich aus meinen Urlaubstrips nach Kanada - jedesmal fehlte irgendetwas. Das Lustige an diesem Trip war, dass wir (2 Kollegen) alle unser Gepaeck vermissten. Grandiose Leistung der Fluggesellschaft Northwest.
Mein Koffer kam 24 Stunden spaeter, ein weiterer 36 und der letzte exakt 6 Stunden vor Rueckflug im Hotel an

25.12.05
Morgens geht s in Richtung Flughafen Muenchen. Der Flieger von US Airways hebt sogar puenktlich in Richtung PHL ab, doch ueber dem Aermelkanal ereilt uns die Meldung von einer "Not"landung auf Gatwick, London.
Beim Start ist uns ein Vogel ins Triebwerk geknallt und das laeuft nun nicht mehr richtig. Dort herrscht grosser Bahnhof mit Feuerwehrlastzuegen entlang der Landebahn etc. Am Gate ausgestiegen erwartet uns die Nachricht, dass wir alle den 1. Weihnachtsfeiertag im Hilton verbringen duerfen.
Die Organisation ist grundsaetzlich iO und fuer Nahrung etc wird bestens gesorgt. Allerdings nagt die Ungewissheit, wie s am naechsten Morgen weitergehen soll.
Letztlich fliege ich mit BA direkt von London Heathrow nach LAX.

18.01.06
Es warten Termine in Deutschland auf mich.
Also mit BA Business nach Muenchen. Da ich noch einiges mitbringen soll herrscht hier totale Hektik und ich schaffe es gerade noch mit 1.5 Stunden vor Abflug an den Schalter. Der Blick auf die Anzeigetafel laesst nichts Gutes erahnen. 2 Stunden Verspaetung.
Super !
Die Muehle hebt dann endlich ab und ich bange um meinen Anschlussflug nach Muenchen. Der naechste wuerrde naemlich erst 3 Stunden spaeter gehen und so langsam mag ich London wirklich nicht leiden - konnte ich ja irgendwie nie.

In LHR angekommen, renne ich aus dem Flieger durch das halbe beschissene Gebaeude, draengel mich beim Sicherheitscheck (der ist bevor man das Gebaeude fuer die Anschlussfluege betritt) vor und erreiche einen Schalter von BA. Nein, der Flug nach MUC ist schon zu. "Guck nach, Getrud !" Aha, auf einmal geht s dann doch. Wieder rennen.
Am Gate hocke ich dann 10 Minuten rum bevor s weitergeht. Wer sagte eigentlich, ich solle mich beeilen ?

In MUC angekommen ist natuerlich nur meinereiner. Das Gepaeck liegt noch in LHR. Jajaja
Was habe ich eigentlich getan ? Wieso geht bei mir immer mit der Fliegerei was schief !? Ich sehe mich schon auf irgend so einer Suedseeinsel gestrandet mit 20 halbnackten Frauen Bacardi saufen und den ganzen Tag Langnese Eis aus Bauchnaebeln lecken, nur weil so n Depp im Cockpit wieder zuviel gesoffen hat. Mann !

17.02.06
Eine kleine Anekdote beim Sicherheitscheck muss ich loswerden: Mein Laptop habe ich nicht aus der Laptoptasche genommen. Also Durchfahrt durch s Roentgengeraet und bei der Ausfahrt leichte Sorgenfalten auf dem Gesicht der Sicherheitsbeamtin. Sie ruft laut „Bag check for laptop“ und wiederholt das mehrmals. Bis neben mir dann ein anderer ploetzlich in ein Funkgeraet kreischt „bag check at row 4“. Nach 30 Sekunden etwa trabt ein Dritter Kamerad an und fuehrt mich samt all meiner Taschen zu einem separaten Tisch. Ich biete an, das Laptop fuer s Roentgen herauszuholen, aber aus Sicherheitsgruenden darf nur er die Tasche beruehren. Also stehe ich da und gucke zu, wie die mit aeussester Vorsicht die Tasche oeffnen, das Laptop aufklappen usw. Ohne Worte.

04.04.06
So, nach einem WE mit wenig Schlaf - so um die 3 Std/ Nacht komme ich ziemlich geraedert am Flughafen in M an. Den ersten Flug verpasse ich fast, weil diesmal ich scheisse baue.
check-in 9:32 Uhr, Abflug 10:00 nach Amsterdam. Das war knapp. In NL dackel ich in die Lounge und doese so vor mich hin. Da beide Handys alle sind habe ich keine Uhr und frage vorne am Empfang mal hoeflich nach, wann denn KL 601 losfliegt. In 10 Minuten, ich sollte mal lieber rennen.
Herrlich, fast das zweite Mal den Flug verpasst. Okok, dafuer dass man mit mir schon alles getrieben hat, darf ich auch mal ein wenig spaet kommen Letztlich musste aber kein Flieger nur wegen mir warten !
Normalerweise ist der Tagflug ja der blanke Horrror. Laenger und ohne Dunkelheit hat man keine Lust auf Schlafen. Ich bin so muede und penne 8 Stunden am Stueck durch. Herrlich. Endlich mal ausschlafen. Frischer Kaffeegeruch weckt mich am nachmittag beim Anflug auf LA.

In Los Angeles schuettet es. Aber ab Donnerstag soll s besser werden. So, muss weg auf ne Party...hab nen Anruf bekommen. Hach, immer dieser Stress
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Servicewüste USA

Vermutlich wird mir dieser Eintrag nicht sofort gelingen. Aber ich werde Ihn ggf spaeter ergaenzen.

Es wird ja immer ueber die Deutschen und Ihrem Kundenservice gemeckert. Die Verkaeuferinnen seien unfreundlich, nicht hilfsbereit, etc. Da solle man sich eine Scheibe von USA abschneiden, heisst es da immer. Nun, ich kann ohne Uebertreibung sagen, an diesem Stueck Brot duerfte sich der eine oder andere Meckerer kraeftig den Magen verderben.

*** Hotlines ***
Auch wenn in Deutschland meist keine 0800 Telnr. geschaltet ist, so ist dies hier ueberwiegend die Regel. Doch offensichtlich herrscht folgende Kalkulation bei den Unternehmen vor: Die Gespraechsminuten sind guenstiger als Mitarbeiter in der Telefonzentrale.

Zum Einen wird man durch ein Wirrwarr an Untermenues geschickt, um die Anfrage zu praezisieren. Bsp gefaellig: Oakley, ich wollte gestern wegen meines Rucksacks (eine Schnalle ist kaputt) nach einem Ersatzteil fragen.
Erste Abfrage: Haendler, Zulieferer, Kunde (x)
2. Abfrage: Produktinfo, Verkaufsstellen, Kundenbetreuung (x)
3. Abfrage: Fragen zum Produkt (x), Preisinformationen
4. Abfrage: Brillen (x), Gestelle (wo bitte sind hier Klamotten, schuhe, etc.)
5. Abfrage: Garantiefall (x), Technische Probleme
Dieser ganze Mist dient lediglich dazu Zeit zu gewinnen. Denn letztlich ( wie hier bei Oakley) landet man bei einem beliebigen Mitarbeiter, der ueberhaupt keine Ahnung hat. Leider merkt man das nicht immer. Entweder die Person beharrt einfach auf dem Prozess und weicht keinen mm davon ab, oder verspricht Wunder und macht nachher nichts. 
So geschehen bei Sven und dem Telekommunikationsanbieter seines Vertrauens: Cingular.
Er bucht fuer 3,99 US$ einen billigen Auslandstarif (D fuer 0,06 US$) und auf der Rechnung werden dann trotzdem wieder US$ 1,99/min berechnet. Nach 30min Kampf in der heissen Leitung, wird dann das Geld gutgeschrieben und Besserung fuer den naechsten Monat versprochen - mehr oder weniger. Bullenscheisse. Natuerlich aendert sich nichts und auch im Folgemonat werden ihm wieder US$ 1,99/min abgezogen. Da er beruflich mit D telefoniert, ist das ein gehöriger Unterschied und muss von ihm erstmal vorfinanziert werden. Also wieder an die heisse Leitung, Minutenlang in irgendwelchen Schleifen, um dann erneut an Frau Dämlich oder Herrn Blödmann zu geraten. Im vierten Monat hat es dann bei ihm geklappt. Ein Hoch auf die Dt. Telekom.

*** Falsche Freundlichkeit ***
Womit wir bei naechsten und noch viel schlimmeren Problem sind. Die amerikanische Hoeflichkeit verbietet es, jemanden einen Gefallen zu verweigern. Also wird bei jeder Gelegenheit gesagt "walk in the park" und als Kunde fuehlt man sich gut aufgehoben. Aber weil hier keine Sau die Eier hat, mal "nein" zu sagen, oder "weiss ich nicht", ist das Problem nicht behoben, sondern nur vom Mitarbeiter abgeprallt.
Die Leute hier haben meist einen IQ von Zimmertemperatur und jedesmal fragt man sich erneut: "und dieses Land uebt weltweit Macht aus ????" Das ist beängstigend.

*** Inkompetenz ***
Das liebe gute Bankwesen. Ich hatte es ja schon mal. Nun war ich wieder neulich zur Bank mit einer Rechnung von den Wasserwerken unterwegs(man, was muss ich nicht alles machen, seit mein App. unmoebliert ist ) Als ich der Dame am Schalter erklaerte, ich wolle Geld von meinem Konto auf deren Konto ueberweisen - direct payment - verstand sie wieder nur Bahnhof. Immerhin stand nicht wieder so ein Typ im Footballshirt hinter der kugelsicheren Scheibe. Kleidungsmaessig konnte man Ihr fast Vertrauen schenken. Das klingt jetzt spiessig, nicht wahr ? Jaja, aber wenn ihr in eine Bank kommt, und die Angestellten in T-Shirts und Rapperfootballkleidung Euer liebes Geld in Empfang nehmen, moechte ich gerne mal Eure Magengegend beobachten
Also zurueck zum Thema. Natuerlich hat die Trulla keine Peilung und schickt mich zu einem Mitarbeiter mit Schreibtisch. Dort stehen aber zig Leute an und ich beschliesse, mich online zu beschweren. Lustigerweise surfe ich also ueber die total sichere Bank of America Webseite - beim Einrichten des Kontos fragt der Baenker nach der Wunsch Pin auf der Karte und (!) fuer s Online Banking. Lustig oder Dafuer erhalten die hier sogar einen Preis fuer Sicherheit !
Dort gibt es das Segment "payment" und irgendwo in den Tiefen finde ich sowas wie eine Ueberweisung. Dort sind alle Firmen aufgelistet, mit denen die BoA Geschaefte macht. Man klickt entsprechendes an und kann ueberweisen. Klingt etwas wirr, da die Bank alle Daten zur Verfuegung stellt, ist aber nicht unbedingt unbequem, wenn man weiss wie s laeuft.
Kommen wir zurueck zu unserer gutgekleideten Bankangestellten. Einerseits hat die Gesichtsfuenf vermutlich noch nie etwas von "direct payment" gehoert und natuerlich schon gar nichts, dass man das ganz einfach online erledigen kann. Sowas arbeitet da.
Versteht ihr was ich meine ?

He Sven, wenn ich was vergessen habe, schiess mir ne email, dann haeng ich s an.

USA, we support our dumbest with responsible jobs
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Bankwesen in den USA

Nachdem nun feststeht, dass ich bis Ende Juli 2006 hier bleibe, muss ich mich um einiges ploetzlich selber kuemmern. Ich ziehe hier im Gebaeude um, von moebiliert in unmoebliert mit Mietmoebeln.
D.h. aber gleichzeitig, dass Telefon, DSL, Elektrizitaet und TV nicht mehr automatisch inbegriffen sind und ich nun den Anmeldemarathon der US Logik vor mir habe. Deshalb am Montag erstmal zur Bank - Kontoeroeffnen. Dort feiern sie sich gerade selber, weil das autopayment erfunden wurde. Klingt hoechstdramatisch, ist letztlich aber einfach das Lastschriftverfahren. Wer sagte doch gleich, wie weit fortgeschritten US ist ?

07.03.06
In meinem Postfach schlummerten Rechnung von Southern Edison, der E-Firma hier vor Ort. Die ueberraschen mich mit einer Mahnung und Warnung, dass am Donnerstag diese Woche der Strom abgestellt wird, weil ich meine Sicherheitshinterlegungsgebuehr iHv 75 US$ nicht bezahlt haette. hab' ich aber. Mein erster Scheck... per Post geschickt und gleich abgefucked ! super.
Nachdem ich echte 30min in einer Warteschleife auf dem Weg zum Konzert hing, sagte man mir, ich muesse nur zur Bank gehen mit der Kundenummer und schon wuppt es. Natuerlich wuppte heute morgen hier gar nichts. Die Bankangestellte schaute mich an, wie von einem anderen Stern und der Typ im T'shirt (!) - Ihr supervisor - sagte, ich braeuchte die Kontoverbindung von Edison.
Klingt ja erstmal logisch. UEberweisen koennen die gar nichts, aber ich soll doch anrufen und eine Telefonueberweisung machen. Ich habe dann einfach den Notdienst angerufen und mich wie ein Deutscher benommen. Mir war egal, dass die halbe Bank zuhoerte, wie ich Gertrud am Tel klar gemacht habe, dass es mir scheiss egal ist, hauptsache ich bekomme mein Geld zu Edison. Also 5US$ Strafe fuer etwas was ich gar nicht falsch gemacht habe und die Hoffnung auf ein Lastschriftverfahren fuer die Zukunft,
DENN das muss beantragt werden und dauert ca 30 Tage. Willkommen in Amerika !
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Mammoth Lake, CA

Der Wecker klingelt um 4:45 Uhr. Auf geht’s nach Mammoth Lakes. Um 5:15 Uhr zeigt mein Navi als Ankunft 11:51 Uhr an – lustig, denn ich schaffe es inkl. Fruehstueckspause irgendwo im Hinterland bis um 10:00 Uhr. Eine Fruehstueckspause wird in Mojave eingelegt, wo ich auch einen Flugzeugfriedhof finde.



In Mammoth Lakes am Ortsschild stehen Warnhinweise, dass man nur mit Ketten weiterfahren darf. Natuerlich haelt sich jeder Ami daran – mit meinem quattro werde ich einfach durchgewunken. Na und welch Ueberraschung, auf der Strasse liegt ungefaehr eine festgefahrene Schneeschicht von 2-3cm inkl. Rollsplit.
Gegen mittag ist der Schnee geraeumt.
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Die vorbeifahrenden Autos rasseln trotzdem alle, weil die natuerlich immer noch die Ketten drauf haben. Vor allem lustig, wenn man bedenkt, dass 80% aller Fahrzeuge hier Jeeps sind. Ohne Worte.

Das Skigebiet ist riesig und die drei Meter glaube ich sofort. Unglaublich. Die Pisten bieten eine grosse Vielfalt und das Panorama auf den ueber 3000m hohen Gipfeln ist atemberaubend.
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Mein Renntiger faehrt sich nach einem Tag Gewoehnungsphase auch exzellent. Guter Kauf smiley_smile Zudem war s ne gute Idee mir eine Parka-innenseite in die Skihose naehen zu lassen. Jetzt ist s hier trotz eisiger -10 schoen kuschelig am Hintern.

Habe dann auch noch einen Raceboarder (Aaron) getroffen, was hier schon eher einem Wunder gleichkommt. Wir sind dann auch schoen gemeinsam durch die Kurven gesegelt. Am letzten Tag wird June Mtn ausprobiert. Liegt etwa 25min von Mammoth entfernt, gehoert aber dazu - also gleiches Liftticket. Aaron kennt sich ziemlich gut aus und ist wohl jeden freien Tag im Winter hier am rumduesen. June ist kleiner, aber bietet fett-breite Autobahnen und es ist eine Frechheit. Pro Abfahrt muessen wir 2 anderen Skifahrern ausweichen -
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man, immer dieses Gedraenge. Auch heute lacht die Sonne vom Himmel, als waer s Ostern. Ist aber nur Weiberfasching - davon merkt man hier allerdings nischt.

Die Preise sind allerdings beachtlich. Ein Tagespass kostet um die 70 US$ smiley_sad , waehrend der Saisonpass mit 460 US$ zu Buche schlaegt. Jaja, nach sieben Tagen lohnt sich schon der Saisonpass. Diese Logik soll mal einer verstehen ?!
Fuer ein guenstigeres Ticket wuerde ich mein Brett auch selber in die Gondelhalterung stellen oder mir den Sessel eigenhaendig sanft an den Hintern stossen lassen. Das will ja alles bezahlt werden.

Auf der Rueckfahrt legen ich in der Wueste eine kleine Pause ein und tanke den Wagen voll. Es ist herrlich still, nur ein paar Voegel zwitschern unter dem Dach der Tanke, waehrend der Tag sich langsam dem Ende neigt. Kennt ihr das, wenn es nach Fruehling riecht ?
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Genau dieser Duft liegt hier in der 18 Grad warmen Luft. Ich fuehle mich gefangen zwischen zwei Welten - gerade noch bis zum Ellebogen am Carven waehrend Bene und Florian gerade am Telefon sagten, dass sie noch schnell die eine oder andere Welle surfen. Mein Fruehlingsgefuehl 2006 muss ich mir also komprimiert an einer Tanke in der Mojave Wueste einsaugen... smiley_wink
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US Studenten feiern

Gestern abend schon war Studentenparty auf Main in Santa Monica.
Benedikt und Alex hatten Keg-party ausgerufen, was letztlich nur bedeutet, dass ein Fass Bier gekauft wird und sich eine Horde Studenten hinrichtet. Damit es auch Spass macht, werden ulkige Spielchen durchgezogen, damit der Alk so richtig fliesst.
keg-stand z.B. Das Fass bekommt eine Pumpe mit Schlauch oben drauf und einer macht mit Hilfe von zwei Assistenten einen Handstand auf dem Fass. Dann wird der Verschluss geoeffnet und das Bier rauscht... der Rekord am Abend waren 24 Sekunden. Naja, beim Absetzen laeuft das gute Weizenbraeu ueberall hin, nur bleibt s nicht im Mund, aber das scheint dazuzugehoeren.
Wir haben Partyhopping gemacht und eines musste ich lernen - meine Studizeit war gepraegt durch lustige Partys, alte Autos und kleine Studibuden. Das ist in Malibu eben anders. Da mietet man sich ein Haus am Strand, faehrt Cayenne und raucht Berge weise Pott.

Ja auch hier gibt s Unterschiede Winking
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Das Land der unbegrenzten Dämlichkeiten

Kaum hatte ich amerikanischen Boden betreten, fühlte ich mich doch gleich wieder wohl behütet wie in der Beklopptenanstalt. Am Ende des Laufbands im Terminal wird mit Blinklichtern und einer Computerstimme auf die Gefahr des Stolperns hingewiesen. Herrlich auch die Plakatwerbung der "Homeland Security", dass all die Fingerabdrücke und Fotokacke nur der Sicherheit dieser einzigartigen Nation dient.
Toll war auch, dass unsere Koffer bei Ankunft in Detroit noch in Amsterdam auf dem Flugfeld standen. Schön, wenn man nichts zum Anziehen dabei hat und die Unterlagen auch im Koffer liegen.

Die Einzigartigkeit der Nation zeigt sich spätestens auf dem I-75 nach Norden. Bruchbuden säumen die Autobahn und der Strassenbelag würde bei uns den ADAC zur sofortigen Auswanderung bewegen. Furchtbar, die Zweiradfahrer tun mir aufrichtig leid. Auf den ersten Metern - oh Verzeihung Yards - wundere ich mich über fehlende Linksabbiegespuren. Die gibt s hier einfach nicht ! Ehrlich, kein Scheiss. Stattdessen wird rechts abgebogen und ca. 250 Yards weiter mit einer Kehrtwende auf die andere Spur wieder zurückgefahren. Verstanden ?!
Nein ? Ich auch nicht, nennt sich aber Michigan Left und rührt vielleicht daher, dass hier die Menschen noch dümmer sind als im Rest dieses Landes. Das (!) ist aber nur eine Annahme und beruht auf keinen repräsentativen Hochrechnungen


Bei Starbuck's wird der gemeine Amerikaner auch noch ein wenig gebildet. Auf den Bechern stehen gewichtige Sätze, die Berühmtheiten einmal von sich gegeben haben. Natürlich mit * ! Logisch, dass am unteren Rand des Bechers die Starbucks Inc. sich von den Aussagen der zitierten distanziert und feststellt, dies entspreche nicht der Meinung des Unternehmens.

Selbstverständlich habe ich mich in den USA dann auch wieder gebührend verabschiedet, oder besser ausgedrückt biometrisch abgemeldet. Mit Reisepass geht man dann an eine Art Bankautomat, steckt den da rein und meldet sich brav mit linkem, rechten Fingerabdruck und dann einem Foto ab. Hier sei angemerkt, dass Herr R. 2x monatlich die sicherste Nation der Welt bereist, sich nie abmeldet und trotzdem immer wieder rein darf. Da fragt man sich schon: "Wieso mache ich den Scheiss?"
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